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FRAUEN IM TALK

EUROPA – NOTWENDIGES ÜBEL ODER ABSOLUTES MUSS?


Ein Frauennetzwerktreffen mit Ministerin Dr. Beate Merk

Europaministerin Dr. Merk diskutierte mit Frauen aus dem Netzwerk „Frauen im Talk“ beim Bankhaus DONNER & REUSCHEL über die Macht digitaler Vernetzung, das Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP und die Flüchtlingssituation in Deutschland.

Trotz der frühen Stunde erscheint Dr. Merk mit strahlendem Lächeln um acht Uhr morgens in der Schwabinger Villa von DONNER & REUSCHEL zur Veranstaltungsreihe „Frauen im Talk“. Augenzwinkernd erzählt sie Natalie Schmid, Schirmherrin des Frauennetzwerkes und Simone Zollner, Beraterin des Hauses und Verantwortliche für „Frauen im Talk“ in München, dass dieser Termin aufgrund vorabendlicher Verpflichtungen eine kleine Herausforderung war.

Doch so wichtig, wie ihr ein starkes einheitliches Europa ist, so wichtig ist ihr als Bezirks­vorsitzenden der Frauen-Union Schwaben auch die Vernetzung von Frauen untereinander, um Potenziale zu heben und zu fördern und voneinander profitieren zu können. So hat sie sich an diesem Morgen trotz ihres vollen Terminkalenders Zeit genommen, um mit den interessierten Gästen über Europa und die Themen, die Deutschland derzeit bewegen, zu diskutieren.

Als weites Feld erweist sich die Frage, die Dr. Merk zu Beginn ihres Vortrags aufwarf: Ist Europa ein notwendiges Übel oder absolutes Muss? Durch Terrorismus im eigenen Land, die noch nicht überwundene Griechenland-Krise, andauernde Brexit-Debatten, Symptome und Folgen der Flüchtlingskrise sowie die zu bewältigende Integration der „Newcomer“, sind politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Kalamitäten entstanden, die das Bild eines einheitlichen Europas für die darin lebenden Europäer ins Wanken bringen. „Aber der europäische Zusammenhalt ist ein absolutes Muss um Stabilität, Sicherheit aber auch Prosperität sichern zu können“ so Staatsministerin Dr. Merk weiter. Im Vergleich mit Ländern wie Amerika und China muss Europa international mit politischer aber auch wirtschaftlicher Durchsetzungskraft bestehen und ein Rückfall in Kleinstaaterei und Nationalismus verhindern.

Dr. Beate Merk

Die digitale Revolution für Bayern und Europa sieht die Staats­ministerin nicht nur als Chance, sondern auch als Problem. Daten­schutz­regelungen müssen dieser Revolution angepasst werden und auf Digitalisierung spezialisiertes Personal sollte Unternehmen zur Verfügung stehen. Die bayerische Politik versuche mit BAYERN DIGITAL, einer Zukunfts­strategie für die bayerische Informations- und Kommunikationsbranche, diesem gesellschaftlichen Trend Rechnung zu tragen, aber das Thema müsse noch weitreichender in den einzelnen Parteien diskutiert werden.

In Hinblick auf die Flüchtlingsdebatte müsse gerade in Ländern wie dem Libanon, welches bei 4 Millionen Einwohnern 2 Millionen - meist syrische - Flüchtlinge aufgenommen hat, Lang­zeit­strate­gien entwickelt werden. Syrer möchten in ihre befrie­deten Städte und Dörfer zurück­kehren, und es ist unsere Aufgabe, so Ministerin Dr. Merk, sie in der Zeit des Wartens zu unter­stützen, damit sie durch Bildung oder ihre erlernten Berufe helfen können ihr Land neu aufzubauen und zu definieren.

Dr. Merk gab spannende Einblicke in den Arbeitstag als bayerische Staatsministerin für Europa­angele­genheiten und regionale Beziehungen und ging insbesondere auch auf die Stellung der Frau in Europa ein. Die Gäste hörten aufmerksam zu und diskutierten im Rahmen des nachfolgenden Vitalfrühstücks angeregt über die Inhalte.

Das Bankhaus bedankt sich herzlich bei Dr. Merk für die „besondere“ Zeit!

v.l.n.r.: Natalie Schmid, Beirätin DONNER & REUSCHEL und Schirmherrin „Frauen im Talk“; Dr. Beate Merk, Europaministerin, Simone Zollner, Finanzplanerin DONNER & REUSCHEL.

Auch die Bloggerin Philomena Poetis war Gast der Veranstaltung und berichtet in ihren Blogs darüber:

philomenapoetis.com  |  mucbook.de

FRAUEN IM TALK

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