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XII. HAMBURGER IMMOBILIENKONFERENZ

AKTUELLE ENTWICKLUNGEN AUF DEM IMMOBILIENSEKTOR

Bereits zum 12. Mal luden die Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte Möhrle Happ Luther und unser Bankhaus zur Immobilienkonferenz ein. Mit einem fantastischen Blick über die Hafencity informierten sich die Gäste zu den Themen moderner Büroplanung, Geldanlage in Wohnimmobilien in den USA, den Hotelmarkt in Hamburg und die neue Baurechtsreform.

Höhepunkt des Tages war die von Mathias Iken (Hamburger Abendblatt) moderierte Podiumsdiskussion zum Thema „Stärkere Verdichtung durch den Ausweis urbaner Gebiete. Verliert Hamburg sein Gesicht?“

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Peter Jorzick, Hilmar von Lojewski und Christian Roggenbuch sprachen über das Thema, das die Hamburger aktuell stark bewegt. Denn um neuen Wohnraum zu schaffen, werden immer mehr Höfe und Gärten bebaut. Ist das der richtige Weg, um die dringend benötigten Wohnungen bieten zu können? Die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Dr. Stapelfeldt, sieht im Hamburger Kerngebiet über die nächsten Jahre noch ein Potential von etwa 130.000 Wohnungen, ohne dass Hamburg sein Gesicht verliere.

Intensiv wurde über zu hohe Baukosten diskutiert, die zu hohen Mietpreisen führen. Denn Mietpreise von 14 bis 16 Euro kann sich nur eine kleinere Bevölkerungsschicht leisten. In einem bezahlbaren Preissegment zwischen 10 bis 12 Euro gebe es praktisch kein Angebot, so der Projektentwickler Peter Jorzick (Hamburg Team). Der Bauunternehmer Christian Roggenbuck (Max Hoffmann) sieht als Hauptkostentreiber die zu langen Planungszeiten, technisch wie architektonisch zu hohe Baustandards und eine sehr hohe Auslastung der Baufirmen und Handwerker.

Die interessante Frage aus dem Publikum, warum man in Holland günstiger bauen könnte als hierzulande, brachte einen wichtigen Aspekt zum Vorschein: anstatt für einen Nutzungszeitraum von 30 bis 40 Jahren Gebäude zu errichten, bauen wir in Deutschland lieber für die Ewigkeit.