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ZEN UND LEADERSHIP

RUNTERKOMMEN – WOHIN? HOCHFAHREN – WOFÜR?

Hamburg im Ausnahmezustand. Nicht wegen unserer Veranstaltung, nein, wegen heftigen Starkregens. Es schüttet wie aus Eimern auf den schönen Hamburger Stadtteil Rotherbaum, während wir im chinesischen Teehaus Yu Garden auf die ersten Besucher warten. Alle schauen besorgt zum Himmel, bestimmt saßen auch einige Gäste in ihren Autos fest. Vielleicht hat der eine oder andere sich innerlich schon aufgeregt?

Umso passender ist das Thema der Veranstaltung: Zen und Leadership. Marlies und Helmut Rümke, die Referenten des Abends und Gründer der Zen Leadership School, brachten den Gästen, die dann doch noch mehr oder weniger trocken ankamen, ihre Passion näher.

Deutschland ist Spitzenreiter – im Verbrauch von Blutdrucksenkungsmitteln. Wir arbeiten viel, geben immer mehr, sind rund um die Uhr erreichbar, wollen Karriere machen und erfolgreich sein. Doch ist das wirklich alles? Macht uns das glücklich? Gerade Manager und Führungs­kräfte fühlen sich häufig von ihrem Alltag zerrissen. Da sowohl Marlies als auch Helmut Rümke erfolgreich in der Wirtschaft tätig waren, kennen sie die Probleme ihrer Gäste. Deshalb haben sie die beiden Themen Zen, die Kultur der Stille, und Leadership, die Selbstführung, vereint. Denn wer sich selbst nicht zu führen versteht, kann auch andere nicht führen.

v.l.n.r.: Helmut Rümke, Marlies Rümke, Jörg Laser (Mitglied des Vorstands DONNER & REUSCHEL)

„Nichts im Leben kostet mehr Kraft, als etwas zu tun, was man nicht will“, erläutert Rümke. Dabei können wir unser Umfeld nicht ändern, aber lernen, damit umzugehen. Und so prophezeit er den Zuhörern: „Wenn Sie als Chef an sich arbeiten und sich selbst gegenüber wieder aufmerksam werden, werden Ihre Mitarbeiter das merken!“. Denn in Zukunft, so Rümke, wird es Firmen, die nicht an einer win-win-win-Situation (Firma-Mitarbeiter-Kunde) interessiert sind, nicht mehr geben. Ein Aspekt, der zurzeit gern ignoriert, in Zukunft aber immer wichtiger wird.

Mit kleinen praktischen Übungen zeigte Marlies Rümke den Zuhörern beispielhaft, was genau jeder einzelne auch im Alltag tun kann, um seine Balance zu bewahren oder vielmehr zu entwickeln. Dabei geht es insbesondere darum, das Kopfhirn, das Bauchhirn und das Herzhirn in Einklang zu bringen. Meistens ist es jedoch unser Kopfhirn, das uns steuert und die anderen Hirne dominiert. So verlieren wir unsere Achtsamkeit, hören nicht mehr in uns hinein und ignorieren wertvolle und  wichtige Signale. Gerade das Ignorieren dieser körperlichen Signale ist jedoch oft der erste Schritt Richtung Burnout. Das ist zwischenzeitlich sogar wissenschaftlich bewiesen.

In der Fragerunde äußerten vor allem Führungskräfte das Interesse, auch ihre Mitarbeiter an das Zen-Thema  heranzuführen.

Abschließend trafen sich alle noch im Teehaus des Yu Garden und ließen die Erkenntnisse bei einem guten Glas Wein – oder vom Ehepaar Rümke persönlich zubereiteten und gereichten Grünen Tee - und köstlichen, fernöstlich angehauchten Speisen im chinesischen Ambiente Revue passieren. Auch die Wetterlage hatte sich entspannt, sodass alle Gäste trockenen Fußes den Heimweg antreten konnten.

DAS TEEHAUS „YU GARDEN“ IN HAMBURG

Da unser Bankgebäude am Ballindamm in Hamburg kurz vor der Renovierung steht, mussten wir für die Veranstaltung „Zen und Leadership“ einen alternativen Ort suchen – und sind auf eine ganz besondere Location aufmerksam geworden: Den chinesischen Yu Garden in Hamburg Rotherbaum.

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