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ZWEI HÄUSER, EINE CHRONIK

DONNER & REUSCHEL, das heißt Nord-Süd, Hamburg-München, Alster-Isar, Labskaus-Weißwürste. Heißt das auch: Zwei Bankhäuser mit völlig unterschiedlichen Geschichten, Mentalitäten, Unternehmenskulturen?

Die Antworten auf diese Fragen entsprechen in der Vielfältigkeit ihrer Schattierungen in etwa der Mitarbeiteranzahl. Bei allen Verschiedenheiten teilen die Häuser aber auch Gemein­sam­keiten: In beiden Fällen steht zu Beginn eine charismatische Gründerfigur, die den Charakter des Hauses bleibend prägt. Soziales Engagement ist selbstverständlich. Beide Gründerfamilien fühlten sich zudem der Kunstförderung verpflichtet, die nach den Umwälzungen der franzö­sischen Revolution von den Höfen und der Kirche auf Unternehmen überging.

In Zeiten sich öffnender Märkte suchten beide Bankhäuser die Anlehnung an größere Partner und konnten so den Charakter einer individuell agierenden Privatbank erhalten.

WIE IM KLEINEN, SO IM GROSSEN

So gilt für DONNER & REUSCHEL, was sich auch Europa auf die Fahnen schreibt - in Vielfalt geeint. Lokale (bank-) kulturelle Gepflogenheiten werden bewahrt und gehegt, doch die geschäftliche Union macht aus beiden Häusern eine stärkere, wettbewerbsfähigere Einheit.