Nutzen Sie unsere Suche
Search Search
Skip to main contentDONNER & REUSCHEL
  • Kunden
    • Unsere Kunden
      • Privatkunden
      • Unternehmer
      • Immobilienprofis
      • Stiftungen & NPOs
      • Sozialversicherungsträger
      • Ärzte und Heilberufe
      • Fondsinitiatoren & Asset Manager
      • Kunde werden
      • Referenzen
  • Leistungen
    • Unsere Leistungen
      • Vermögensverwaltung
      • Nachhaltige Vermögensverwaltung
      • Asset Management
      • Immobilien & Projektfinanzierung
      • Immobilienberatung
      • Finanzplanung und Vermögensplanung
      • Trading & Sales
      • Corporate Finance
      • Verwahrstelle
      • Private Debt – Kreditfonds
      • Kapitalmarktinformationen – Märkte mit Mumm
    • D&R Digital
      • Electronic Banking
      • 3D Secure
      • Sicherheitshinweise
  • Bankhaus
    • Das Bankhaus
      • Unternehmen
      • Standorte
      • Ballindamm 27
      • Kooperationen
      • Karriere
    • Nachhaltigkeit
      • Nachhaltigkeit und soziales Engagement
      • Nachhaltigkeit in Produkten und Dienstleistungen (ESG)
      • Nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungen
    • Service
      • Kontakt
      • Karte sperren: Tel. 116 116
      • Sichere Emailkommunikation
      • Pressebereich
      • Beschwerdemanagement
      • Pflichtinformationen
      • Empfängerüberprüfung – Verification of Payee (VoP)
      • Downloads
      • Newsletteranmeldung
      • Zinsrechner
  • Newsroom
    • Blog Bereich
      • Newsroom Überblick
      • Kapitalmarkt-Blog
      • Finanzplaner-Blog
      • Presseinformationen
  • Online Banking
  • Standorte
  • Sie wünschen sich ein persönliches Beratungsgespräch?

    Kontakt
  • Startseite
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü
Locations
Kontakt

30.07.2021

Mumm Briefing zum Wochenausklang

Die wieder steigenden Corona-Neufallzahlen in Deutschland und Frankreich, aber auch in anderen europäischen Nachbarstaaten, nähren die Befürchtung neuer Lockdown-Maßnahmen. Allerdings zeigt das Beispiel Großbritannien, dass eine Verbreitung der mittlerweile zumeist maßgeblichen Delta-Variante des Virus zwar deutlich schneller erfolgt, aber die Anzahl der schweren Verläufe deutlich geringer ausfällt. Zudem sind die besonders gefährdeten Bevölkerungsteile mittlerweile durch Impfungen weitgehend geschützt, so dass ggf. im Winterhalbjahr notwendige neue Restriktionen voraussichtlich mit weniger Einschränkungen des Wirtschaftslebens einhergehen würden als im vergangenen Winter. Auch hat vor allem die Industrie gelernt, mit notwendigen Vorsichtsmaßnahmen umzugehen und dürfte in ihrer Produktion kaum eingeschränkt werden.

Ein Risiko wäre allerdings das Auftreten weiterer neuer Varianten mit gravierenderen gesundheitlichen Folgen und daraus resultierender strikterer Lockdown-Maßnahmen. Die Wahrscheinlichkeit dafür steigt, je länger bevölkerungsreiche Regionen weitgehend ungeimpft mit der Pandemie umgehen müssen, wie in einigen Schwellenländern der Fall. In Nigeria, Sudan, Irak oder Afghanistan bspw. liegen die Impfquoten noch immer bei nur 1 bis 2,5 Prozent.

Die steigenden Corona-Fallzahlen sowie anhaltende Lieferengpässe und zunehmender Fachkräftemangel haben im Juli zu einer eingetrübten Einschätzung der Geschäftsaussichten vieler Unternehmen in Deutschland geführt. Entsprechend gab der ifo-Geschäftsklimaindex leicht nach, befindet sich allerdings noch immer im expansiven Bereich. Auch in den USA sorgten Kapazitätsengpässe und vor allem resultierende enorme Kostensteigerungen sowie Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen und Lohnanstiege für leicht nachgebende Einkaufsmanagerindizes.

Weniger stark als in den vergangenen Wochen dürften jedoch künftig die Rohölnotierungen anziehen. Nachdem sich die Staaten der OPEC+ (inkl. Russland) kürzlich auf eine monatliche Ausweitung der täglichen Fördermenge um 400.000 Barrel geeinigt hatten, wird das Angebot sich der konjunkturbedingt gestiegenen Nachfrage sukzessive anpassen. Zudem werden neue Berechnungsgrundlagen für die Förderquoten dafür sorgen, dass große Fördernationen wie Saudi-Arabien oder Russland tendenziell mehr Öl produzieren dürfen und es besteht die Möglichkeit, dass Iran im Falle erfolgreicher Verhandlungen mit den USA im Laufe der nächsten Monate als zusätzliche Mengen exportiert. Insgesamt dürfte damit der Rohölpreis in einer Spanne zwischen etwa 65 und 75 US-Dollar verharren (Nordsee-Sorte Brent).

In Deutschland wurde für Juli ein deutlicher Anstieg der Inflationsrate von 2,3 auf 3,8 Prozent vermeldet. Dieser Effekt war grundsätzlich erwartet worden, da die Wiedererhöhung der per Juli letzten Jahres auf 16 Prozent abgesenkten Mehrwertsteuer im Vorjahresvergleich jetzt und bis Jahresende wirksam wird. Trotzdem untermauern die Daten die zuletzt vielfach geäußerten Befürchtungen einer strukturell steigenden Inflation in den kommenden Jahren. Entscheidend dafür ist, ob sich diese Erwartung bei Unternehmen, Arbeitnehmern und Verbrauchern verfestigt.

Auch in den USA wurde mit 5,4 Prozent bzw. 4,5 Prozent in der Kernrate – exkl. Nahrungsmitteln und Energie – eine erneut deutlich gestiegene Inflationsrate vermeldet. Maßgeblich unterstützt wurde diese Entwicklung durch kapazitätsbedingt stark steigende Produktionskosten, die allerdings von den Unternehmen weitgehend an die Endverbraucher weitergereicht werden konnten und die Margen stabil hielten. Entsprechend fällt auch die derzeit laufende Berichtssaison der Unternahmen für das 2. Quartal sehr positiv aus. Die schon hohen Erwartungen an die Gewinnentwicklung konnte vor allem in den USA von der überwiegenden Mehrheit der Unternehmen noch übertroffen werden.

Die US-Notenbank Fed geht weiterhin von nur temporär höheren Inflationsraten aus und plant entsprechend kurzfristig keine Änderung ihres ultra-expansiven geldpolitischen Kurses. Es ist allerdings davon auszugehen, dass eine konkrete Ankündigung einer sukzessiven Reduktion ab dem 4. Quartal im August oder September angekündigt wird. Die EZB ist von diesem Schritt noch weit entfernt. Für die Börsen relevanter war Anfang Juli die Verkündung der neuen geldpolitischen Strategie, nach der das Inflationsziel nicht wie bisher bei nahe aber unter, sondern bei genau 2 Prozent liegen wird. Dabei handelt es sich um eine symmetrische Betrachtung, d.h. Abweichungen nach unten wird genauso entgegengewirkt, wie Abweichungen nach oben. De facto nähert sich die EZB damit der Strategie des durchschnittlichen Inflationsziels von 2 Prozent der US-Notenbank Fed an. Die Auswirkung wird eine eher noch länger sehr expansive Ausrichtung der Geldpolitik sein. Zudem soll perspektivisch selbst genutztes Wohneigentum in die Inflationsberechnung stärker mit einbezogen werden.

Die Grundkonstellation für die internationalen Börsen ändert sich in den kommenden Wochen kaum: tief negative Realzinsen unterstützen reale Anlageklassen, wie Aktien, Edelmetalle und Immobilien. Entsprechend werden kleinere Rücksetzer immer wieder zum Nachkaufen genutzt. Allerdings zeigen die zwar positiven im Ausmaß aber verhaltenen Reaktionen der Aktienkurse auf die derzeitige Berichtssaison, dass viel Positives bereits eingepreist ist. Wir gehen daher in den kommenden Monaten von moderat steigenden Aktienkursen aus. Dabei dürften bestehende Risikofaktoren, v.a. zunehmenden geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China, steigende Corona-Fallzahlen sowie inflationsbedingt steigende Befürchtungen einer früher als bisher erwarteten weniger expansiven geldpolitischen Ausrichtung immer einmal wieder für kleinere Kursrückgänge sorgen.

Ein Mann in Anzug und Krawatte mit Brille blickt in die Kamera.
Carsten Mumm

E-Mail
T. 040 30217-5576

Carsten Mumm, Leiter Kapitalmarktanalyse und Chefvolkswirt bei DONNER & REUSCHEL, fasst regelmäßig die Markt- und Meinungslage für Sie zusammen.

Archive

Themenfelder

NEWSLETTER

News. Impulse. Perspektiven. Abonnieren Sie hier unseren Newsletter und verpassen Sie keine aktuellen Themen aus dem Finanzbereich und darüber hinaus

Anmelden
Disclaimer

Dieser Beitrag ist Werbung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes. Der Text ist nicht nach den Vorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt. Es besteht auch kein Verbot für den Ersteller bzw. die DONNER & REUSCHEL Aktiengesellschaft, vor bzw. nach Veröffentlichung mit den entsprechenden Finanzinstrumenten zu handeln. Alle veröffentlichten Angaben dienen ausdrücklich nur Ihrer allgemeinen Information und stellen keine auf Ihre individuellen Verhältnisse und Bedürfnisse abgestimmte Anlageberatung dar. Eine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Angaben kann nicht übernommen werden.

Wir empfehlen Ihnen vor dem Erwerb von Finanzinstrumenten oder der Inanspruchnahme von Wertpapierdienstleistungen ein eingehendes Beratungsgespräch mit Ihrem Anlageberater. Bevor Ihr Anlageberater Ihnen Empfehlungen zu Finanzinstrumenten oder Wertpapierdienstleistungen aussprechen kann, ist er gesetzlich zur Durchführung einer sogenannten „Geeignetheitsprüfung“ verpflichtet, um die Übereinstimmung mit den mitgeteilten Anlagezielen, der geäußerten Risikobereitschaft sowie Ihren finanziellen Verhältnissen sicherzustellen. Weiterführende Detailinformationen erhalten Sie bei Ihrem Berater. Soweit auf dieser Seite konkrete Produkte genannt werden, sollte eine Anlageentscheidung allein auf Grundlage der verbindlichen Verkaufsunterlagen getroffen werden.

Eine Anlageentscheidung für Fonds sollte in jedem Fall auf der Grundlage der aktuellen Verkaufsprospekte einschließlich der zuletzt veröffentlichten Jahres- und ggf. Halbjahresberichte getroffen werden, die auch ausführliche Informationen zu den Chancen und Risiken enthalten. Den aktuellen veröffentlichten Verkaufsprospekt erhalten Sie bei Ihrem Berater. Die DONNER & REUSCHEL Aktiengesellschaft erhält für den Vertrieb genannter Wertpapiere den Ausgabeaufschlag und/oder Vertriebs-/Vertriebsfolgeprovisionen von der Fondsgesellschaft oder Emittentin bzw. erzielt als Anlageberaterin und/oder Emittentin und/oder Verwahrstelle eigene Erträge, die jeweils vollständig oder teilweise bei ihr verbleiben. Einzelheiten hierzu erläutert Ihnen g ern Ihr Berater.

Bei der Angabe von Wertentwicklungen wird – sofern nicht abweichend angegeben – auf die Bruttowertentwicklung ohne Berücksichtigung etwaiger Kosten, die – je nach Haltedauer – zu einer geringeren Nettorendite führen, abgestellt. Angaben zur bisherigen Wertentwicklung erlauben keine (verlässliche) Prognose für die Zukunft; dies gilt insbesondere, wenn das Wertpapier/der Index erst vor kurzer Zeit – z.B. vor weniger als 12 Monaten – emittiert/gebildet wurde. Die Wertentwicklung kann auch durch Währungsschwankungen beeinflusst werden, wenn die Basiswährung des Wertpapiers/Index von EURO abweicht.

  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 

Archive

Themenfelder

NEWSLETTER

News. Impulse. Perspektiven. Abonnieren Sie hier unseren Newsletter und verpassen Sie keine aktuellen Themen aus dem Finanzbereich und darüber hinaus

Anmelden
  • ONLINE-BANKING
  • Startseite
  • Karriere
  • Locations
  • Newsletteranmeldung
  • Werbehinweis
  • Pressebereich
  • Downloads
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Nutzungsbedingungen
  • Barrierefreiheits-Erklärung
© DONNER & REUSCHEL Aktiengesellschaft
  • Link zu Facebook
  • Link zu Instagram
  • Link zu Youtube
  • Link zu Xing
  • Link zu LinkedIn
Link to: Corona & Märkte – Mumm Briefing zum Wochenausklang Link to: Corona & Märkte – Mumm Briefing zum Wochenausklang Corona & Märkte – Mumm Briefing zum WochenausklangLink to: Rückblick Juli Link to: Rückblick Juli Rückblick Juli
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen