GUT BERATEN

PRIVATKUNDEN

Privatkunde beim Bankhaus DONNER & REUSCHEL zu sein heißt: persönliche und objektive Beratung, frei von Produktvorgaben. Wir bieten Ihnen im Bereich Privatkunden einen festen Ansprechpartner für alle Ihre finanziellen Belange – und oft auch weit darüber hinaus, Angebote, die zu Ihren Wünschen passen und kurze Entscheidungswege. Wir bei der Privatbank DONNER & REUSCHEL nennen das: Beziehungsbanking. Und ganz oft auch einfach: Freundschaft.

IHRE ANSPRECHPARTNER

Christoph Hummel

Christoph Hummel

Guido Kamin

Guido Kamin

Peter Klose

Peter Klose

Tobias Klemptner

Tobias Klemptner

Mehrfach ausgezeichnet für Ihren Erfolg

Donner und Reuschel – Privatkunden Privatbank – Vermögensberatung

RENDITECHANCEN NUTZEN

Vermögens­beratung

VERMÖGENS­VERWALTUNG FÜR PRIVATANLEGER

Mit unserer Vermögensverwaltung bieten wir Privatkunden des Bankhauses DONNER & REUSCHEL eine digitale Plattform zur Vermögensverwaltung im Verbund mit persönlicher sowie objektiver Beratung durch einen festen Ansprechpartner.
Sie haben schon genaue Vorstellungen von Ihrem Portfolio? Individuelle Lösungen setzen wir sehr gern für Sie um! Eine weitere Besonderheit unseres Hauses: Auch unsere Portfoliomanager sind für Sie da und beantworten Ihre Fragen.

Lassen Sie Profis für sich und Ihr Vermögen arbeiten: Unsere DONNER & REUSCHEL-Kapitalmarktexperten verfügen über ein umfassendes Know-how in Bezug auf die Kapitalmärkte und behalten auch in turbulenten Marktphasen für Sie den Überblick.

Legen Sie Ihr Vermögen in professionelle Hände und gewinnen Sie mehr Zeit für die Dinge im Leben, die Ihnen wichtig sind.

Wir bieten Privatanlegern

  • die Möglichkeit, Ihre Investments schnell und effizient von zu Hause aus umzusetzen;
  • eine moderne digitale Vermögensverwaltungs-Plattform, auf der Sie rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche die Entwicklung Ihres Depots in Echtzeit verfolgen können;
  • aktuelle Informationen zu Marktentwicklungen, zeitnah ins weltweite Geschehen eingeordnet von unserem Chefvolkswirt oder unseren Portfoliomanagern;
  • flexible Nutzung von Anlageklassen und Finanzinstrumenten – variable Anpassung der Investitionen an die Marktbedingungen
  • Ihre persönliche Rendite- und Risikoorientierung wird dabei selbstverständlich berücksichtigt und legt unseren Handlungsrahmen fest

>> Mehr zur individuellen Vermögensverwaltung bei DONNER & REUSCHEL

Innovative Anlageformen für Privatkunden

Bei der kontinuierlichen Suche nach den besten Lösungen am Markt stoßen wir bisweilen auf so überzeugende neuartige Konzepte, dass wir Kooperationen mit deren Anbietern eingehen. So auch mit dem Schweizer Unternehmen Globalance Bank.

Globalance Inside

In Zusammenarbeit mit der Globalance Bank Schweiz bieten wir unseren Kunden eine eigene „D&R Vermögensverwaltung – Globalance Inside“ an. Diese ermöglicht es den Anlegern in zukunftsorientierte Unternehmen und Anlagen zu investieren, welche die globalen Herausforderungen berücksichtigen und eine positive Zukunft gestalten.
Zusätzlich zeigen wir unseren Kunden die Wirkung ihrer Anlagen auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt. Dies erfolgt mit dem digitalen Globalance Footprint ©.

Donner und Reuschel – Privatkunden Privatbank – Beteiligungen und Sachwerte für Privatkunden

Beteiligungen und Sachwerte für Privatkunden

Alternativen zur Vermögensallokation

Beteiligungen und Sachwerte für Privatkunden

Alternativen zur
Vermögensallokation

Neben den klassischen Investments Aktien und Anleihen gibt es weitere Alternativen zur individuellen Vermögensallokation für Privatkunden, dazu gehören

  • Immobilien
  • Gold und Edelmetalle
  • Private Equity (Unternehmensbeteiligungen)
  • Infrastruktur (z. B. Mautstraßen, Wind- und Solarkraftanlagen)
  • Mobilien (z. B. Flugzeuge, Container, Schiffe)

In diese Anlageklassen können Sie als Privatanleger direkt investieren oder sich über Beteiligungen engagieren. Wir verfügen über zahlreiche Kontakte zu entsprechenden Anbietern und über eine große Erfahrung bei der Auswahl geeigneter Lösungen für unsere Privatkunden.

Jede dieser Anlageklassen hat spezifische Merkmale und birgt Risiken, die mit Ihren Anlagezielen, dem Anlagehorizont und Ihrer Risikobereitschaft abgeglichen werden müssen. Bei der Vermögensanlage unterstützen wir private Anleger, indem wir einen Vorschlag zur Vermögensaufteilung erarbeiten, der eine sinnvolle Beimischung Alternativer Investments enthält.

Mit Donner & Reuschel in die Zukunft

Wir bringen Sie zusammen

Donner und Reuschel – Privatkunden Privatbank – Vorsorge Nachfolge – Individuelle Finanzplanung

ZUKUNFT SICHERN

VORSORGE – NACHFOLGE – INDIVIDUELLE FINANZPLANUNG

VORSORGE

Passen Ihre bestehenden Versicherungen noch zu Ihrer Lebenssituation? Wir bieten Ihnen nicht einfach eine neue Versicherung an, sondern genau das, was Sie brauchen, ermittelt mit unserem Versicherungs-Check. Unsere Lösungen sind dann garantiert objektiv ausgewählt – Sie erhalten nur die besten Lösungen. Unsere Vorgehensweise:

  • Welchen Vorsorgebedarf haben Sie?
  • Besteht eine Unter- oder Überversicherung?
  • Sind alle Haftungsrisiken ausreichend abgesichert?
  • Sind Ihre Vermögenswerte sinnvoll geschützt?
  • Sie erhalten von uns intelligente und passgenaue Vorsorgekonzepte für sich und Ihre Familie und die besten verfügbaren Lösungen.

Eine regelmäßige Überprüfung Ihrer Versicherungen sichert nicht nur Ihr Vermögen, sondern spart häufig auch Geld. Sprechen Sie mit unseren Experten und holen Sie sich ein unverbindliches Angebot ein.

NACHFOLGE

Nur etwa zehn Prozent aller Testamente in Deutschland sind rechtsgültig oder erfüllen den beabsichtigten Zweck. Viele Nachlassstreitigkeiten enden vor Gericht. Nur mit einer durchdachten Erbschaftsplanung bewahren Sie Gerechtigkeit und Harmonie in der Familie. Dabei unterstützen wir als Privatbank Sie durch unsere sehr persönliche Beratung und individuellen Zukunftsplanung.

Wir finden für Sie Antworten auf diese Fragen:

  • Wie viel Liquidität wird im Erbfall für Erb- bzw. Pflichtteile und Steuern benötigt?
  • Wie ist die Familie im Erbfall abgesichert?
  • Wie bleiben Vermögen und Familienfrieden im Erbfall erhalten?
  • Wie verknüpfen Sie die Nachfolge in Ihrem Unternehmen optimal mit Ihrer Erbregelung?
  • Was ist nötig, damit Angehörige im Erbfall handlungsfähig sind?

Wir erstellen für Sie Szenarien und arbeiten auch gern mit Ihrem Steuer- und Rechtsberater zusammen.

Man kann nicht alles im Leben planen. Aber man kann vorbereitet sein. Finanzplanung mit der Privatbank DONNER & REUSCHEL ist Lebensplanung.

UNSERE FINANZPLANER-TIPPS

UNSERE FINANZPLANER-TIPPS

Katrin Pätzke, Financial Planner

Schieben Sie die Notfallplanung im Unternehmen nicht auf die lange Bank, sondern sorgen Sie frühzeitig vor. Hier erfahren Sie, was dabei zu beachten ist:

Vorsorgeklauseln sind oft unzureichend
Viele Unternehmen verfügen über Gesellschaftsverträge mit Vorsorgeklauseln für den Notfall. Doch folgen diese in der Regel vor allem dem Ziel, die Gesellschaft im Notfall entscheidungsfähig zu halten. Ob die Entscheidungen dann im Sinne des Unternehmers oder des Unternehmens ausfallen, bleibt meist unberücksichtigt. Das kann wichtige Projekte gefährden, das Unternehmen in Schieflage bringen und das Lebenswerk des Unternehmers zerstören.

Vollmachten und Handlungsanweisungen
Häufig unterliegen die Unternehmer auch falschen Annahmen. So sind z. B. bei schwerer Krankheit oder Geschäftsunfähigkeit die Angehörigen nicht ohne Weiteres für den Unternehmer handlungsbefugt. Deshalb sind für alle wichtigen Entscheidungen Vorkehrungen für den Notfall notwendig. Hierzu zählen Vollmachten zur Wahrnehmung von Gesellschafterrechten, Handlungsvollmachten und Handlungsanweisungen im Unternehmen sowie testamentarische Regelungen zur Nachfolge im Erbfall.

Missbrauch ausschließen
Dabei ist darauf zu achten, dass errichtete Vollmachten und getroffene Verfügungen im Rahmen eines bestehenden Gesellschaftsvertrags auch wirksam werden können. Ebenso ist umsichtiges Vorgehen notwendig, um einen Missbrauch von Vollmachten auszuschließen oder zumindest wirksam einzuschränken. Nicht zuletzt sind mögliche Liquiditätsbelastungen durch Steuern im Erbfall oder aus abzufindenden Erbrechten bzw. Gesellschaftsanteilen zu beleuchten.

Kritische Szenarien analysieren
Besonderer Handlungsbedarf besteht bei der Notfallplanung von Gesellschaften, bei denen Geschäftsführung und die Mehrheit der Gesellschaftsanteile in einer Person gebündelt sind. Hier ist im Notfall weder die Geschäftsführung noch die Gesellschafterversammlung ohne weiteres handlungsfähig – ein existenzielles Risiko für das Unternehmen. Auch diesem Risiko kann wirksam begegnet werden, wenn man kritische Szenarien analysiert und durch entsprechende Vollmachten und Vorkehrungen im Gesellschaftsvertrag absichert.

Vertrauenswürdiger Personenkreis
Basis für alle Verfügungen ist das Erkennen von Qualifikation, Verantwortungsbewusstsein und Vertrauenswürdigkeit von Mitarbeitern, Beratern oder Familienmitgliedern, die mit dem Unternehmen oder der Branche vertraut sind. Sich hierüber ein Bild zu verschaffen, ist der erste Schritt. Dieser sollte anschließend in der Notfallplanung konkretisiert und durch entsprechende Maßnahmen umgesetzt werden. Langfristig kann sich daraus auch eine Nachfolgeplanung für das Unternehmen entwickeln.

Hier finden Sie Hilfe:
Wir erarbeiten für Sie einen individuellen Finanzplan zusammen mit unseren Experten – wie Finanz- und Nachfolgeplanern – oder auf Wunsch auch mit externen Spezialisten wie Steuerberatern. Gerne überprüfen wir auch vorhandene Vereinbarungen. Sprechen Sie uns an.

Christian Hirschbolz, Financial Planner

Nachdem der Gesetzgeber die Bewertung der Grundsteuer neu geregelt hat, kommt auf Eigentümer einiges zu. Es steht zwar noch nicht alles fest, aber was Sie jetzt schon tun können, haben wir für Sie recherchiert:

Veraltete Einheitswerte

Wie bei jeder Substanzsteuer ist die Erhebung aufwendig, da die Substanz bzw. das Grundstück zunächst nach steuerlichen Maßstäben zu bewerten ist. Hierfür greift die Finanzverwaltung bisher auf veraltete Einheitswerte zurück. Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2018 ist dies verfassungswidrig, und die Einheitswerte dürfen nur noch übergangsweise bis Ende 2024 verwendet werden.

Anpassung der Steuererhebung

Der Gesetzgeber hat deshalb die Bewertung neu geregelt und die Steuererhebung entsprechend angepasst. Einige Bundesländer haben abweichende, eigene Bewertungsregeln bzw. Verfahren definiert.

Neben dem Grundsteuerwert sind für die Steuerberechnung Grundsteuermesszahl und kommunaler Hebesatz relevant. Durch die Messzahl erfolgt eine – je nach Bundesland unterschiedlich ausgeprägte – Differenzierung verschiedener Nutzungsarten.

Belastungsverschiebungen

Der Gesetzgeber möchte die Reform aufkommensneutral gestalten. Ob dies gelingt, hängt von den Kommunen ab, die ihre Hebesätze prüfen und anpassen werden. Dabei werden sie sich auf die neuen Grundsteuerwerte und Messbeträge stützen, um ihr zukünftiges Steueraufkommen abzuschätzen.
Unabhängig von der Aufkommensneutralität werden sich als Folge der Neubewertung aber Belastungsverschiebungen zwischen den einzelnen Grundstückseigentümern und für Mieter ergeben. Die Steuer wird in der Regel auf den Mieter umgelegt.
Die neuen Grundsteuerwerte werden voraussichtlich über den bisherigen Einheitswerten liegen. In Ballungsgebieten werden die Abweichungen je nach Bewertungsverfahren auch deutlich ausfallen. Daraus kann aber kein analoger Anstieg der zu erwartenden künftigen Steuerzahlung abgeleitet werden.

Handlungsbedarf durch Eigentümer

Für die Neubewertung sind von allen Grundstückseigentümern (nicht von Mietern), Erbbaurechtsbesitzern, Land- und Forstwirten Steuererklärungen – bzw. sogenannte Feststellungserkärungen – abzugeben. Die Finanzverwaltungen der meisten Bundesländer versenden hierzu im zweiten Quartal Informationsschreiben. Berlin und Hamburg sind hierzu noch in Planung und informieren ggf. nur über öffentliche oder sonstige Bekanntmachungen. In Hessen informiert die jeweilige Kommune.

Die Feststellungserkärungen sollen ab 1. Juli 2022 über das ELSTER-Portal der Finanzverwaltung abgegeben werden können. Das dafür notwendige steuerarten-übergreifend nutzbare Benutzerkonto kann ab sofort kostenlos beantragt werden. Alternativ ist die Abgabe durch den Steuerberater möglich. Die Erklärung auf Papiervordrucken soll nach dem Willen der Finanzverwaltung nur im Ausnahmefall möglich sein. Letzter Abgabetermin ist der 31. Oktober 2022, sofern das jeweilige Bundesland keine Verlängerung der Abgabefrist ermöglicht, wozu es aktuell allerdings noch keine Ankündigungen gibt. Bei nicht fristgerechter Einreichung kann es zu Verspätungszuschlägen und im Extremfall zu nachteiligen Schätzungen kommen.

Regional unterschiedliche Bewertungen

Die Neubewertung der Grundstücke hat nicht den Anspruch, Verkehrswerte abzubilden, weshalb für die Bewertung relativ wenige Informationen ausreichen werden. Bewertungsstichtag ist der 1. Januar 2022. Wie die Steuerformulare konkret gestaltet sind, wird voraussichtlich aber erst im Juli bekannt sein. Da regional verschiedene Bewertungsmodelle gelten, werden die notwendigen Informationen und Formulare von Bundesland zu Bundesland abweichen. Maßgeblich ist jeweils, wo das Grundstück liegt.

Die Lageangaben und Grundstücksflächen sind über die Grundbuchauszüge ersichtlich und voraussichtlich auch online vom Liegenschaftskataster abrufbar. Für die Gebäudeflächen stehen dagegen keine verlässlichen öffentlichen Daten zur Verfügung. Hier ist eine rechtzeitige Prüfung der vorliegenden Informationen (z. B. Baupläne) besonders empfehlenswert. Ein neues Aufmaß kann nötig werden.

Empfehlung

Sprechen Sie rechtzeitig mit Ihrem Steuerberater, was bereits jetzt getan bzw. an Informationen gesammelt werden kann und welches Vorgehen er empfiehlt. Mit Versand der Informationsschreiben ist mit einem hohen Nachfrageaufkommen bei den Steuerberatern zu rechnen. Weitere Informationen und einen Überblick zu den Angeboten der Bundesländer finden Sie unter https://grundsteuerreform.de

Haben Sie Fragen zu Kauf, Verkauf oder wünschen eine qualifizierte Einschätzung Ihrer Immobilien? Unsere Makler von der DONNER & REUSCHEL Finanz-Service GmbH helfen Ihnen gern weiter.

Die DONNER & REUSCHEL Finanz-Service GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von DONNER & REUSCHEL. Sie vermittelt insbesondere Versicherungen und Immobilien als unabhängiger Makler.

Kontakt:
Stefan Schneider, DONNER & REUSCHEL Finanz-Service GmbH
E-Mail: stefan.schneider@donner-reuschel-finanzservice.de
Tel.: +49 89 2395-1859

Jeder Student der Wirtschaftswissenschaften dürfte irgendwann mit dem Unterschied von Effizienz und Effektivität konfrontiert sein. Während Effizienz nur auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis achtet, geht es bei der Effektivität auch um die Frage, ob der Nutzen dem entspricht, was tatsächlich benötigt wird. Das gilt auch bei der Frage der Finanzierung. Gerade im Unternehmen ist die Finanzierung, die ausschließlich mit Blick auf den Zinssatz abgeschlossen wurde, selten die beste Alternative.
Während die klassische Bankfinanzierung eine unverändert wichtige Form der Mittelstandsfinanzierung in Deutschland darstellt, haben sich daneben viele weitere Möglichkeiten etabliert. Dabei sprechen wir von Fremdkapital-Bausteinen, Mezzanine-Finanzierungen und externen Eigenkapital-Partnern.


Finanzierungsbedarf bei der Unternehmensnachfolge
Ein in der Praxis häufig unterschätztes Thema ist der Finanzierungsbedarf im Zusammenhang mit der Unternehmensnachfolge. Denn hier geht es nicht nur um einen möglichen Unternehmensverkauf und die Frage der Kaufpreisfinanzierung durch den Erwerber. Auch wenn der Nachfolger aus der Familie kommt und die Unternehmensanteile schenkungsweise übergehen sollen, besteht häufig Finanzierungsbedarf. Gründe hierfür sind:

  • Das Privatvermögen reicht für die finanzielle Absicherung des Unternehmerehepaars nicht aus, weil das Vermögen weitgehend im Unternehmen gebunden ist.
  • Die Vermögensstruktur steht der gewünschten fairen Vermögensverteilung unter den Erben entgegen. Das Privatvermögen reicht dafür nicht aus, und passive Unternehmensbeteiligungen sind in dieser Konstellation sehr streitanfällig hinsichtlich der strategischen Unternehmensausrichtung.
  • Pflichtteils- oder Abfindungsansprüche sowie ggf. anfallende Steuern.

Realisierung des Unternehmenswertes
Hier bietet sich als Lösung ein sogenannter Owners-Buy-Out an. Wörtlich genommen, verkauft der Unternehmer das Unternehmen dabei an sich selbst. Tatsächlich gründet er in der Regel gemeinsam mit externen Investoren eine neue Gesellschaft, die das Unternehmen erwirbt. So wird der Unternehmenswert realisiert, und der Unternehmer schafft nicht zuletzt liquide Mittel sowie finanzielle Handlungsmöglichkeiten in seinem Privatvermögen.

Individuelle, zielgerichtete Gestaltungsoptionen
In der Konzeption und im weiteren Verlauf bestehen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, um den individuellen Rahmenbedingungen und Zielen Rechnung zu tragen. So lassen sich gewünschte Beteiligungsverhältnisse (mit oder ohne externen Eigenkapitalpartner), Finanzierungsstruktur und finanzielle Verpflichtungen des Unternehmens sowie die Liquiditätsschaffung im Privatvermögen zielgenau umsetzen.
Ebenso kann der externe Investor längerfristig im Unternehmen bleiben oder nach einigen Jahren wieder aussteigen. Der Unternehmensinhaber kann seinen Anteil an der neu gegründeten Gesellschaft im Rahmen einer familieninternen Nachfolge an die nächste Generation weitergeben oder zusammen mit einem externen Investor verkaufen.

Unterstützung bei der Umsetzung
Moderne Finanzierungslösungen eröffnen neue Gestaltungsmöglichkeiten, weshalb sie unter anderem in der Konzeption und in der Begleitung einer schrittweisen Unternehmensnachfolge sinnvoll einsetzbar sind. Gerne unterstützen wir Sie und Ihr Unternehmen bei diesen strategischen Überlegungen sowie dem Prozess der Unternehmensnachfolge. Und involvieren auf den Einzelfall abgestimmte Kapital-Partner.

Sprechen Sie uns gerne an:.
Joachim Raefler (Tel.: +49 (89) 23 95-1403 / joachim.raefler@donner-reuschel.de)
Christian Hirschbolz (Tel.: +49 (89) 23 95-2022 / christian.hirschbolz@donner-reuschel.de)

Der Podcast der Reihe „What’s up Doc?! – Sprechstunde mal anders” widmet sich brennenden Fragen zu den Themen Wirtschaftlichkeit, Praxisorganisation und Digitalisierung. Dr. Dierk Heimann spricht mit unserem Certified Financial Planner (CFP), Christian Hirschbolz, über das Thema Nachfolgeplanung für Ärzte und Praxisinhabende.

Hören Sie jetzt rein:

What’s up Doc?! – Sprechstunde mal anders: Nachlass und Erbe – warum Sie frühzeitig vorsorgen sollten

Im Gespräch geht Herr Hirschbolz darauf ein, warum Ärzte sich frühzeitig um den eigenen Nachlass, sprich Erbe und Testament, kümmern sollten. Er gibt konkrete Tipps und Handlungsempfehlungen, wie man diesen regeln kann und beleuchtet eventuelle Fallstricke.

„Die Nachfolgeplanung wird häufig unterschätzt, sie kann unsere Wünsche in die Zukunft planen und sie kann Spaß machen. Kümmern Sie sich frühzeitig um Ihre Praxis und Ihr Vermögen”, so Herr Hirschbolz im Podcast.

„What’s up Doc?! – Sprechstunde mal anders” ist ein gemeinsamer Podcast von Doctolib, einem der führenden eHealth-Unternehmen in Europa, und Arzt & Wirtschaft, Deutschlands erstem Wirtschaftsportal für Heilberufler.

Katrin Pätzke, Financial Planner

Weihnachten – Das ist für viele eine Zeit der Besinnlichkeit und der Familie. Aber auch kleine oder große Freuden gehören dazu und so fallen manche Geschenke auch etwas üppiger aus.

Vielleicht ist jetzt der richtige Moment, den Kindern oder Enkeln mit einer etwas größeren Summe Kapital unter die Arme zu greifen. Es können aber auch betriebswirtschaftliche Überlegungen sein, die in diesen Zeiten diskutiert werden. Egal warum, lebzeitige Schenkungen sind eine wunderbare Möglichkeit, schon heute Werte zu übertragen, zu erhalten und dabei gern auch ans Steuern sparen zu denken.

Hierbei gibt es jedoch ein paar wesentliche Punkte zu beachten, um diese Freigiebigkeit abzuwägen und sinnvoll umzusetzen.

  • Allem voran steht die eigene Versorgung, die vor einer Steuerersparnis stehen und gut abgewogen sein sollte.
  • Jedem Elternteil steht ein erbschaft- und schenkungssteuerlicher Freibetrag in Höhe von EUR 400.000 zu – insgesamt also EUR 800.000 an jedes Kind von zwei Elternteilen. Hierbei ist zu beachten, wer der Schenker ist.
  • Auch gegenüber den Enkelkindern beträgt der Freibetrag großzügige EUR 200.000 je Schenker an jedes Enkelkind, welche beispielsweise zum Vermögensaufbau verwendet werden können.
  • Die rechtlichen Folgen aus Schenkungen an Minderjährige und die Verfügung über das Geschenk ab der Volljährigkeit sollten beachtet werden.
  • Der Freibetrag darf alle zehn Jahre aufs Neue genutzt werden.
  • Eine Schenkung sollte in jedem Fall dem Finanzamt angezeigt werden.

Eine größere Schenkung an die Kinder oder Enkelkinder darf auch dazu dienen, die nächste Generation an das Vermögen heranzuführen. Da der Erhalt des Familienvermögens dem Schenker meist sehr wichtig ist, bedarf es hier möglicherweise weiterer Vorkehrungen wie einer konkreten Anlage oder auch Mitbestimmungsrechte des Schenkers hinsichtlich der Verwaltung des Vermögens.

An Andere zu denken ist schön, Schenken macht Spaß … aber denken Sie in erster Linie auch an sich selbst und die eigene Versorgung. Gern unterstützen wir Sie und diese Gedanken mit einer Finanzplanung.

Christian Hirschbolz, Financial Planner

In dieser Zeit bietet sich ein Blick auf die private Finanzplanung an. Denn jetzt lohnt es sich, Bilanz zu ziehen. Neben der üblichen Vertragspflege (siehe Infokasten) geht es dabei vor allem darum, eingeschlagene Wege zu überprüfen und ggf. an die aktuellen Rahmenbedingungen und Ziele anzupassen.

Diese Fragen sollten Sie sich stellen:

  • Welchen Nutzen haben meine Investments und passen diese noch zu mir?
  • Gibt es Anlagen, die nicht mehr zeitgemäß sind?
  • Gibt es noch andere, sinnvolle Investments, die ich noch gar nicht ausreichend beachtet habe?
  • Sind ggf. nach Familiengründung, Erbschaft oder durch nahenden Ruhestand Anpassungen sinnvoll?
  • Sind durch die großen Preissteigerungen in den letzten Jahren, gerade bei Aktien und Immobilien, Ungleichgewichte in meinem Vermögen entstanden? Und wie lassen sich diese sinnvoll ausgleichen?
  • Sind meine Ziele, wie zum Beispiel die Absicherung im Risikofall oder ein Eigenheimerwerb, noch wie geplant erreichbar oder sind auch hier Anpassungen nötig?
  • Wie hoch wäre die Liquiditätsbelastung im Erbfall? Ist meine Familie dann sinnvoll abgesichert?
  • Wie wirken sich Vermögensaufbau und Vermögenswertsteigerungen auf mögliche Abfindungen und Steuern im Erbfall aus?

Download Checkliste

Planen Sie Ihre Zukunft

Wenn auch Sie Ihre finanzielle Planung auf Vordermann bringen möchten, ist lediglich ein aktueller Überblick Ihrer Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und Vorsorgeansprüche nötig.

Dazu gehört, sich zu überlegen, ob Sie Ihre Anlagen heute wieder genauso kombinieren würden und ob die Struktur des Vermögens in Ihrer aktuellen Lebensphase noch passend ist.

Gleichen Sie auch für Ihre Verträge ab, ob die dazugehörenden Vereinbarungen und Vollmachten Ihrer aktuellen Lebenssituation und Ihren finanziellen Zielen entsprechen.

Auch sollten Sie beachten, was mit den Vermögenswerten im Risikofall passiert. Listen Sie auf, was nicht mehr passt und welche Anpassungen notwendig sind.

Das klingt erst mal ganz schön umfassend – muss es aber gar nicht sein. Gern unterstützen wir Sie bei den Überlegungen und den Umsetzungen Ihrer Wünsche. Sprechen Sie uns einfach an.

Und ganz nebenbei ist so ein professioneller Finanzplan auch ein tolles Weihnachtsgeschenk. Damit Sie gut vorbereitet und abgesichert ins Jahr 2022 starten können.

Katrin Pätzke, Financial Planner

Die Immobilie als Geldanlage liegt voll im Trend. Sie gilt als sicher, die Wertsteigerung der letzten Jahre war sehr gut, Finanzierungszinsen sind niedrig. Doch nicht selten erzählen unsere Kunden, dass sie eine Frage erst mal scheuen: Was passiert mit dem Immobilienbestand, wenn ich als Eigentümer versterbe? Weil Vorausschauen gerade bei diesem Thema sehr wichtig ist, möchte ich hier einen Überblick geben.

Eine Immobilie kann nicht nur eine Investition fürs Leben sein, sondern auch darüber hinaus, z.B. in Form einer Anlage für mögliche Erben. Die erste Frage, die ich als Finanzplanerin unseren Kunden stelle, ist: Wie soll das Immobilienvermögen an die Nachkommen verteilt werden? Gerecht? Oder gleichmäßig? Schon hier kommt die erste Hürde: Was bedeutet eigentlich gerecht? Nicht selten gehen hier die Ansichten deutlich auseinander. Und die rechtlichen Möglichkeiten ebenfalls. Denn eine wunschgemäße Verteilung ist nicht immer möglich. Aber auch dafür gibt es Lösungen: So könnte das Immobilienvermögen beispielsweise in eine Gesellschaft überführt werden, es könnten zusätzliche Abfindungsmöglichkeiten geschaffen oder ein Teil der Immobilien noch zu Lebzeiten verkauft werden. Was genau passt, ist oft sehr individuell.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Liquiditätsbelastung. Hier empfehlen wir, folgendes zu beachten:

  • Sind der laufende Unterhalt und die Instandhaltungskosten überhaupt für die Nachkommen tragbar?
  • Gibt es noch bestehende Darlehen, die bedient werden müssen?
  • Belasten Ausgleichszahlungen oder Vermächtnisse die Liquidität?
  • Sind Pflichtteilsansprüche zu erfüllen?
  • Kann die Erbschaftsteuer aufgebracht werden?

Sind diese Punkte ungeklärt, kann eine Erbschaft schnell zu einer finanziellen und persönlichen Belastung werden. Oft kommt es dann vor, dass Immobilien schnell verkauft werden müssen oder neue Kredite nötig sind, um die laufenden Kosten und die Erbschaftsteuer zu begleichen. Doch auch dann sollte es überlegt sein: Welche Immobilie sollte man lieber verkaufen, z.B. weil der Ertrag sich nicht rechnet oder wo sind die laufenden Kosten zu hoch? All das ist vermeidbar, wenn man sich als Eigentümer einer Immobilie rechtzeitig Gedanken über den Nachlass macht.

Zusammengefasst sind folgende Schritte für Ihre individuelle Nachfolgestrategie bei Immobilienvermögen zu beachten:

  • Planen Sie den Verkaufszeitpunkt – rechtzeitig
  • Schaffen Sie zusätzliche Liquidität, z.B. mit einer Risikolebensversicherung, Anlage überschüssiger Liquidität der kommenden Jahre eher liquide
  • Binden Sie die Erben rechtzeitig ein und berücksichtigen Sie auch deren Wünsche und Kenntnisse, was Immobilienbesitz angeht.

Unser Credo: vorbereitet sein – alles darf geschehen!

Christian Hirschbolz, CFP®

Es gibt fast so viele Gründe eine Schenkung aufzuschieben, wie gut gemeinte Ratschläge, die Vermögensnachfolge mit Schenkungen rechtzeitig anzugehen.

Viele Vermögensinhaber sind vor allem unsicher, was das Leben noch für Überraschungen bereithält. Nachvollziehbar daher die Tendenz, die Schenkung doch lieber noch aufzuschieben. Deshalb werden gerade liquide Vermögensanlagen bei dem Gedanken an mögliche Übertragungen gerne voreilig beiseite geschoben. Sie können sich nach einer Zuwendung eben schnell verflüchtigen und dienen dann weder der Zukunftsvorsorge des Schenkers noch des Beschenkten!

Ist der Steuerfreibetrag des potenziellen Beschenkten dann auch noch aufgebraucht oder sehr niedrig, z.B. wenn keine direkte Verwandtschaft vorliegt, wandern selbst die sinnvollsten Schenkungspläne wieder in die Schublade.

Dabei lassen sich passende Lösungen finden. Eine Idee ist, Guthaben vor der Schenkung in eine Rentenversicherung umzuschichten. Natürlich schränkt das Ihre Flexibilität etwas ein. Deshalb sollte die Maßnahme gut geplant sein. Andererseits bekommen Sie aus der Rentenversicherung ab sofort eine Rente ausbezahlt, was für die laufende Liquiditätsplanung sogar von Vorteil sein kann.

Außerdem haben Sie mehrere Vorteile, wenn Sie die Rentenversicherung verschenken. Über einen Nießbrauch an der Police haben Sie weiterhin Zugriff auf den Vertrag und erhalten die Rentenzahlungen. Wenn Sie nicht mehr leben, erhält die oder der Beschenkte eine langfristige, bei Bedarf lebenslange Rente, die zu seiner Absicherung beiträgt. Und auch steuerlich kann sich der Gedanke an die Versicherung lohnen.

Denn wenn Sie eine Police mit laufender Rentenzahlung verschenken, kann die Schenkungsteuer auf den Barwert der Rente erhoben werden. Und dieser Barwert liegt häufig deutlich unter dem Vertragsguthaben. Zusätzlich wird der Nießbrauch in der Steuerrechnung als Verbindlichkeit abgezogen. Damit lässt sich eine mögliche Schenkungssteuerbelastung deutlich abmildern.

Beschäftigen auch Sie sich mit einer sinnvollen Nachfolge für Ihr Vermögen? Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Fragen dazu haben.

Katrin Pätzke, Financial Planner

… mach einen Plan.

Wikipedia beschreibt den Begriff „Sorge“ als vorausschauende Anteilnahme. Eine subjektiv erwartete Not, die sich auf Gefühle, Gedanken und Handlungen auswirkt. Damit unterscheidet sie sich von der Angst, die unsere Sinne schärft und unseren Körper aktiviert, um bei Gefahr schnell zu reagieren.

Was bringt es uns, besorgt zu sein, wenn wir eine Situation nicht ändern können?

Der beste Weg ist, konstruktiv mit seinen Sorgen umzugehen, ist ihre rationale Betrachtung aus verschiedenen Perspektiven und die entsprechende Entwicklung eines Bewältigungskonzeptes. Und genau das macht eine Finanzplanung.
Bereitet Ihnen das niedrige Zinsniveau Kopfzerbrechen? Stellen veränderte Rahmenbedingungen unsere Gesellschaft – zumindest teilweise – in Frage? Spielt Ihre Furcht vor falschen Entscheidungen in einem veränderten Umfeld eine Rolle?
Vielleicht liegt der Grund zur Sorge aber auch im persönlichen Umfeld. In der Verantwortung für das Familienvermögen, in unternehmerischem Pflichten oder persönlicher Haftung? Vielleicht sind es auch Gedanken an Krankheit oder Einsamkeit im Alter?
Am besten ist es, auch darüber nachzudenken, was wir jetzt tun können. Was können wir heute verändern, um im Fall der Fälle gut vorbereitet zu sein? Eine vorausschauende Planung schafft Sicherheit: Den Status quo aufnehmen, Zukunftsszenarien entwerfen und abwägen. Orientierung gewinnen und Entscheidungen treffen. Um die Ziele, die Sie erreichen möchten, zu verwirklichen.
Vor kurzem sprach ich mit einem Kunden, der ein sehr erfolgreiches Dienstleistungsunternehmen aufgebaut hat. Die zunehmende berufliche Mobilität unserer Gesellschaft und neue kreative Formen der Zusammenarbeit sind für sein Geschäftsmodell von großem Vorteil. Trotzdem macht er sich Sorgen, wie sich veränderte Rahmenbedingungen auf seine privaten Vermögenswerte auswirken. Wir beleuchten regelmäßig die mögliche Entwicklung seines Vermögens, auch unter der Annahme von Extremszenarien. So können wir Risiken und möglichen Anpassungsbedarf identifizieren, Chancen erkennen und zeitnah reagieren. Denn Finanzplanung schafft Sicherheit.

Christian Hirschbolz, Certified Financial Planner

Mein Testament mache ich, wenn ich alt bin. Meine Risikovorsorge prüfe ich, wenn ich Zeit habe. Einen digitalen Nachlass habe ich nicht.

Falsch!

In Deutschland nutzen 90% der Menschen im Alter von mehr als zehn Jahren das Internet, so eine aktuelle DeStatis-Analyse. Damit beginnt schon dann die wichtigste Zeit zur Vorsorge. Und einen digitalen Nachlass hat jeder von uns.

So hatte ich vor kurzem mit einer Kundin zum Thema digitaler Nachlass gesprochen. Wir haben in ihrem Notfallordner alle Online-Dienste aufgenommen. Die Kennwörter sind in einem Kuvert im Schließfach. Auch die Vorsorgevollmacht musste entsprechend ergänzt werden. Wir haben dann auch gleich einen Termin mit ihrem Sohn vereinbart, um auch für Ihn einen solchen Ordner anzulegen. Aber warum ist das so wichtig?

Es beginnt schon bei den Fotos und Videos, die einem wichtig sind und erhalten bleiben sollen. Wie sollen Freunde im Notfall informiert werden? Wo werden nicht mehr benötigte Bestellungen und Abbuchungen gestoppt? Wie können Profile des Verstorbenen auf den Sozialen Medien gelöscht werden?

Die Anbieter verstecken sich oft hinter allgemeinen Geschäftsbedingungen und Servicehotlines. Was genau passiert, hängt vom Einzelfall ab. Der Bundesgerichtshof hat nun immerhin entschieden, dass Facebook-Daten vererblich sind. Nach Ansicht des BGH sind sie mit persönlichen Briefen oder Tagebüchern vergleichbar. Damit erhalten Erben einen Rechtsanspruch, darauf zuzugreifen.
Trotzdem empfehlen wir aktiv zu werden, damit Ihre Wünsche im Umgang mit Onlinekonten respektiert werden.

1. Listen Sie die genutzten Dienste regelmäßig auf.
2. Hinterlegen Sie die aktuellen Zugangsdaten an einem sicheren Ort.
3. Achten Sie bei Ihrer Vorsorgevollmacht darauf, dass Onlinedienste mit abgedeckt sind und dass der oder die Bevollmächtigte bei Bedarf Zugriff auf die Zugangsdaten hat.

Übrigens: Ihre Vorsorgevollmacht sollte grundsätzlich über den Tod hinaus gültig sein.
Wenn Sie den digitalen Nachlass bestimmten Personen vererben möchten, oder wenn Sie darin einen eigenen Vermögenswert sehen, sollte auch Ihr Testament Regelungen zum digitalen Nachlass enthalten.

Haben Sie Fragen dazu? Wir beraten Sie gern!

Katrin Pätzke, Financial Planner

Der häufigste Antrieb unserer Kunden, das Thema Nachfolge aktiv anzugehen, ist eine Optimierung der erbschaft­steuerlichen Situation. Ein beliebtes Vehikel ist eine Schenkung der Immobilie gegen Nießbrauch. Das bedeutet, dass der bisherige Eigentümer eine lebenslange Miete für diese Immobilie bezieht. Der kapitalisierte Nießbrauch wird im Schenkungsfall vom Immobilienwert abgezogen, sodass eine solche Konstruktion den tatsächlichen schenkungssteuerlichen Wert senkt. Der Nießbrauch wird im Grundbuch vermerkt. So weit, so gut, sollte man meinen. Trotzdem gibt es einiges zu beachten.

In einem konkreten Fall gehörte die fremdvermietete Immobilie dem Ehemann. Er schenkte aus den oben genannten Gründen die Immobilie seinem Sohn und ließ den Nießbrauch – hier kommt jetzt der Haken – für sich und für seine Ehefrau eintragen. Als der Mann verstarb, sah das Finanzamt den Nießbraucheintrag der Ehefrau als Schenkung an, da sie ja rechtlich nicht Eigentümerin der Immobilie war. Der Nießbrauch wird kapitalisiert und muss wie ein zusätzliches imaginäres Erbe versteuert werden. Eine Belastung, mit der keiner vorher gerechnet hatte.

Viel zu selten wird aus unserer Sicht die Notwendigkeit des Nießbrauchs hinterfragt.

Was also tun? Grundsätzlich ist der Nießbrauch nicht schlecht, wenn entscheidende Details beachtet werden. Wir Finanzplaner prüfen, welche Liquidität zu Lebzeiten sowie im Todesfall wirklich von den beteiligten Personen benötigt wird. Dann stimmen wir die Regelungen darauf ab. Nur so können Sie sicher sein, dass keine finanziellen Nachteile für die Hinterbliebenen entstehen.

Jörg Felix Witte, Certified Foundation and Estate Planner (CFEP)

Im Laufe unseres Lebens schließen wir viele Verträge ab: Sparverträge, Versicherungsverträge usw. Wissen Sie noch genau, was Sie alles haben? Und sind diese Verträge wirklich alle sinnvoll für Ihre heutige Lebenssituation?

Einer unserer Kunden ist Angestellter in einem großen internationalen Unternehmen. Er war der Meinung, einen guten Überblick über seine privaten Angelegenheiten und die seiner Familie zu haben. Als er eine Veranstaltung bei uns im Hause zum Thema Finanzplanung besuchte, wurde er trotzdem neugierig: Passt wirklich alles noch so zu seinem Leben? Nach einem Gespräch mit seiner Beraterin entschied er sich dafür, mich als Finanzplaner einzubinden.

Die größte Herausforderung war dann, alle Unterlagen zusammenzutragen. Es kamen zu seiner Verwunderung immer neue Versicherungsverträge und andere Themen zum Vorschein, die offenbar in Vergessenheit geraten waren. Wir sichteten alles, wobei sich herausstellte, dass er nicht nur zu viele Verträge abgeschlossen hatte, sondern dass ihm auch gar nicht bewusst war, wie hoch seine betriebliche Altersvorsorge wirklich ist. Nach dem Ordnen und der Analyse aller Unterlagen stimmten wir das Ergebnis mit den Zielen unseres Kunden ab. Wir konnten einiges bündeln und auch ein paar Verträge kündigen. Der Vorteil für unseren Kunden: Er spart jetzt viel Geld, das er vorher für nicht sinnvolle Verträge ausgegeben hatte. Außerdem hat er nun wieder einen Überblick über sein Vermögen.

Jörg Felix Witte, Certified Foundation and Estate Planner (CFEP)

Kunden einer Privatbank sind vermögend. Allerdings beziehen viele im Alter keine gesetzliche Rente, da sie Zeit ihres Lebens selbstständig waren. Und dann stellt sich irgendwann die Frage: Wie ordne ich mein Vermögen am besten?

So erging es auch einer Kundin von uns, sie ist Anfang 60. Sie besitzt eine Immobilie in Hamburg, in der sie selbst wohnt, hat ein liquides Vermögen von rund 1 Mio. Euro und eine Lebensversicherung von rund 50.000 Euro. Sie überlegt, sich eine weitere Immobilie zu kaufen, da ihr die aktuelle eigentlich zu klein ist. Oder sollte sie einfach etwas mieten? Mit diesem Anliegen kam sie zu uns und wollte wissen, was sie sich leisten kann und was sie am besten mit der Liquidität macht.

Durch die Finanzplanung konnten wir darstellen, wann die Kundin auf ihre Liquidität zugreifen muss und wann ggf. auch Immobilien veräußert werden müssen, um Liquidität zu schaffen. Schnell wurde klar, dass sie irgendwann sowohl die Immobilie, in der sie derzeit wohnt, verkaufen muss als auch die eventuell neu erworbene Immobilie. Wir haben ihr verschiedene Szenarien vorgestellt. Dabei stellte sich heraus, dass der Erwerb einer neuen Immobilie wenig sinnvoll ist. Sie müsste diese nach weniger als zehn Jahren wieder verkaufen, um ihre Lebenshaltungskosten zu decken. Allein durch die Kaufnebenkosten wären hier immense Mittel „verbrannt“, die nicht durch eine aktuell gute Mietrendite kompensiert werden können.

Unsere Szenarien zeigten ihr auf, dass sie am besten in eine Mietwohnung zieht und ihre Liquidität weiter anlegt. Ihre derzeitige Immobilie vermietet sie nun und wird diese in einigen Jahren ebenfalls verkaufen, um mit dem Erlös ihre Kosten zu decken. Der Finanzplan gab ihr die Grundlage für die Entscheidung und die Sicherheit, ihren Lebensstandard weiter halten zu können.

Christian Hirschbolz, Certified Financial Planner

Ein Kunde unseres Hauses, Oberarzt in einem Münchner Krankenhaus hatte sich seinerzeit aus tiefster Überzeugung für seinen Beruf entschieden. Sein Lebensmotto: Erst geben, dann nehmen. Schon als Kind wollte er Arzt werden und engagierte sich während seines Studiums in verschiedenen sozialen Einrichtungen. So half er auch einem guten Freund finanziell, als dieser ein medizinisches Forschungs-Unternehmen gründete. Wie wichtig Forschung ist, sah er täglich in seinem Beruf. Zum Ausgleich erhielt unser Kunde Anteile des Startups.

In bitterem Kontrast zu seinem Engagement stand hingegen der Arbeitsalltag an der Klinik. Zwischen OP-Terminen, Visiten, Mitarbeitergesprächen und Verwal­tungs­tätig­keiten blieb ihm kaum Zeit, sich ausreichend um seine Patienten zu kümmern. Diese schmerzliche Diskrepanz zwischen seinen Idealen und der Realität gefährdete zunehmend sogar seine eigene Gesundheit. Er gestand sich schließlich ein, dass er etwas ändern musste. Genau zu diesem Zeitpunkt verkaufte sein Freund die Forschungs-Firma an einen Pharmakonzern. Für seine Unternehmensanteile erhielt unser Arzt 2 Mio. Euro. Damit hatte er nun die finanziellen Möglichkeiten, seine Ideale beruflich umzusetzen.

Mit diesem Vorhaben wandte er sich an uns. Denn er kannte uns schon lange und wusste, dass wir erst zuhören, bevor wir ihm etwas anbieten. In sehr persönlichen Gesprächen aktualisierten wir seine Finanzplanung und passten seine Vermö­gens­stra­tegie an die veränderte Lebenssituation an. Das Eigenheim wurde entschuldet. Die regelmäßigen Ausgaben der Familie ließen sich über laufende Mieterträge und eine angemessene Liquiditätsposition abdecken. Die Ausbildung der Kinder wurde in trockene Tücher gebracht.

Und schließlich passten wir die Verträge für die Altersvorsorge an und ergänzten sie, um daraus langfristig attraktive Erträge zu erwirtschaften. Damit ist die Familie langfristig gut abgesichert.

Nun kann unser Arzt seinem Herzen folgen, sich für kranke Menschen engagieren und ihnen – auch nach seinen Maßstäben – gerecht werden.

Es ist eine große Freude, solche Kunden bei ihren finanziellen Entscheidungen zu begleiten. Ein guter Finanzplan ist nicht starr. Er steht in Wechselwirkung mit dem Leben des Kunden und reagiert auf Veränderungen. Nicht zuletzt gibt er Orientierung und hilft dabei, dem eigenen Weg zu folgen.

Katrin Pätzke, Financial Planner

„Viele unserer Kunden sind erfolgreiche Unternehmer. Für diesen Erfolg arbeiten sie hart. Zeit wird zum Luxusgut und so treten die privaten Finanzen leicht in den Hintergrund. Meistens merkt man das gar nicht – solange alles wie immer läuft.

So auch bei einem langjährigen Kunden von uns: Ein Unternehmer-Ehepaar, Anfang 40, wollte sich verändern, seine erfolgreiche Werbeagentur verkaufen und eine neue Firma gründen. Das vorhandene Vermögen war umfangreich: Wertpapiere, geschlossene Fonds, Versicherungsverträge und Immobilien (eigen- und fremdgenutzt) mit diversen Darlehensverpflichtungen.

Was den beiden nun fehlte, war eine Planungsgrundlage: Wie lange reicht das Vermögen, bis die neue Firma Profit abwerfen muss? Welche abgeschlossenen Verträge kann man kündigen, welche sollten unbedingt weitergeführt werden? Wie hoch sind die Ausgaben, welche sind fix, welche können sie beeinflussen? Sie mussten auch an ihre zwei schulpflichtigen Kinder denken, der Neustart wollte also wohlüberlegt sein.

Wir haben den Kunden einen Überblick über die bestehenden Vermögenswerte sowie über die aktuelle Einnahmen- und Ausgabensituation (z. B. Versicherungsbeiträge, Schulgelder und Kinderbetreuungskosten, Darlehensraten/Höhe und Fälligkeiten von Darlehensrestschulden) und die voraussichtliche künftige Entwicklung ihres Vermögens gegeben. Die Erkenntnisse daraus:

  • Das Ehepaar wusste nun, welches Minimum sie mit dem neuen Unternehmen erwirtschaften mussten, um alle fixen Ausgaben und Zahlungsverpflichtungen decken zu können. Sie konnten selbst entscheiden, ob das realistisch ist.
  • Unter Einbindung des vorhandenen Vermögens sowie den geplanten Investitionskosten für das neue Unternehmen konnten wir den Kunden aufzeigen, wie lange sie von ihren Liquiditätsreserven leben können, und im Umkehrschluss, ab wann das neue Unternehmen profitabel sein muss.

Es stellte sich heraus, dass die Eheleute drei Jahre Zeit haben, sich mit ihrem neuen Vorhaben finanziell auf eigene Beine zu stellen. Für sie ein absolut machbarer Zeitraum. Sie wagten den Schritt, gründeten eine neue Firma und sind heute sehr zufrieden mit ihrer Entscheidung und der Unternehmensentwicklung. Diese Kundenprojekte zu begleiten und zu sehen, wie sie wachsen und gedeihen, gibt auch uns Finanzplanern ein gutes Gefühl.“

Jörg Felix Witte, Certified Foundation and Estate Planner (CFEP)

Viele unserer Kunden tun sich schwer mit ihrer Nach­folge­regelung, da diese oft als recht komplex wahrgenommen wird. Und überhaupt: Wer denkt schon gern über seinen Tod nach. Dabei erlebe ich es immer wieder, dass unseren Kunden erstmal gar nicht bewusst ist, dass wir als Bank uns auch mit diesem Thema beschäftigen. Schließlich helfen wir unseren Kunden nicht nur dabei, ihr Vermögen zu mehren, sondern auch, ihr Vermögen zu sichern. Und ein falsches Testament kann sehr viel Geld kosten. So ist es kein Wunder, dass durch das enge und langjährige Verhältnis zwischen Kunde und Berater das Thema Testament immer öfter zur Sprache kommt. Dabei kann ich echten Mehrwert bieten – denn ich bin neben Financial auch Estate Planner.

Vor kurzem erzählte ein Kunde seinem Berater, dass seine Nachfolge aktuell eine große Baustelle für ihn sei und er so langsam den Überblick verliere. Er hatte sowohl eine Rechtsanwältin eingeschaltet, als auch einen Notar und seinen Steuerberater um Rat gefragt. Er wusste genau, was er wollte und jeder machte einen sehr guten Job mit entsprechenden Vorschlägen. Aber er bekam so viele Informationen von allen Seiten, dass er sich überfordert fühlte.

Der Berater bot seinem Kunden an, dass wir uns seinen Fall einmal anschauen. Als Bank ersetzen wir nicht den Notar und auch keinen Steuerberater, wir berücksichtigen aber auch die konkrete Vermögensstruktur und die Versorgung der Hinterbliebenen in Abstimmung mit den Wünschen des Kunden. Im nächsten Schritt führen wir dann die einzelnen Überlegungen aller Spezialisten zusammen.

Unser Kunde verfügt über ein sehr großes Vermögen, das fast komplett auf seinen Namen lief. Für ihn war dies so in Ordnung, denn schließlich gehöre es ja trotzdem auch seiner Ehefrau. Das mag ja romantisch klingen, ist aber wirtschaftlich ungünstig. Im Erbfall kann sich dies nachteilig auf die Erbschaftsteuerbelastung auswirken und somit teuer werden. Durch verschiedene Ansätze, z.B. auch die rechtzeitige Miteinbeziehung seiner Kinder in die Vermögensnachfolge, sind wir schließlich zu einer optimalen Lösung für den Kunden gekommen. Gerade die Moderation der Abstimmung mit der Rechts­anwältin und dem Notar, war hier für den Kunden eine große Hilfestellung. Der Kunde war total glücklich, dass wir ihm eine schwere Last genommen haben und er eine optimale Beratung erhalten hat.

Katrin Pätzke, Financial Planner

„Ich erlebe immer wieder extrem erfolgreiche Unternehmer, die beruflich so eingebunden sind, dass sie die Übersicht über ihre persönlichen Finanzen verloren haben – ohne sich dessen bewusst zu sein.

An einen Fall erinnere ich mich noch sehr gut. Eine beherzte Unternehmerin hatte ein erfolgreiches Unternehmen in der Marketingbranche aufgebaut und konnte davon gut leben. Der Vorsorge-Gedanke war ihr nie so richtig gekommen, da sie kinderlos ist. Sie verfügt über ein Eigenheim und einige Versicherungen, auch für betriebliche und private Altersvorsorge, hatte aber ansonsten kein Vermögen aufgebaut. Trotzdem fühlte sie sich für ihre Rente eigentlich gut abgesichert.

Wir haben ihre gesetzlichen Rentenansprüche, die finanziellen Rahmendaten bei Übergabe der aktiven Unternehmertätigkeit und die Leistungen ihrer Vorsorgeverträge geprüft. Daraus ergab sich, dass die vorhandenen Ansprüche bei Weitem nicht für den gewünschten Ruhestand ausreichen würden. Auch die Versicherungen waren nicht auf die Lebensplanung unserer Kundin abgestimmt.  Dabei wollte sie doch gerade nach ihrer beruflichen Zeit das Leben genießen – reisen, vielleicht noch eine Zweitwohnung in Italien – all das, wozu sie aktuell keine Zeit hat.

Mit unseren Analysen und Empfehlungen hat die Unternehmerin ihren Eigenheimkredit zügig entschuldet und unnötige Vorsorgeverträge gekündigt. Die Ersparnis kann sie nun zum gezielten Vermögensaufbau nutzen, um ihre Vorsorgelücken zu schließen. Außerdem hat sie ihre Krankenversicherung angepasst, damit die Versicherungsprämien im Alter im Rahmen bleiben.

Wenn alles wie geplant läuft, wird sie fünf Jahre vor dem geplanten Berufsende finanziell so unabhängig sein, dass sie frei entscheiden kann, wann sie ihr Unternehmen abgibt – und sich ihre privaten Träume erfüllen.“

Christian Hirschbolz, Certified Financial Planner

Die Lösung von der Stange, eine für alle – die gibt es nicht. Finanzplanung ist immer eine sehr individuelle Sache. Vor allem auch bei Medizinern, wie dieser bedauerliche Fall zeigt: Ein Ärzteehepaar starb fast zur gleichen Zeit und hinterließ einen minderjährigen Sohn. Leider fehlte eine durchdachte Nach­folge­regelung. Im Nachlass befand sich nun die Einzelarzt­praxis des Vaters sowie die GbR-Anteile der Gemeinschaftspraxis der Mutter. Diese Konstellation bringt den Erben in erhebliche Schwierigkeiten!

Um eine Praxis mit zugelassenen Ärzten fortzuführen, hätte der Sohn auch Facharzt sein müssen, damit schied die klassische Nachfolge schon mal aus. Und überhaupt: Wer hat schon Erben mit dieser Qualifikation? Die Einzelpraxis wird wie eine Privatperson behandelt, sowohl das Vermögen als auch die Verbindlichkeiten gehen als Ganzes auf den Erben über.

Für die Anteile an der Gemeinschaftspraxis GbR gilt gemäß BGB die Auflösung der Gesellschaft, somit würde der minderjährige Sohn Mitglied der Abwicklungsgesellschaft. Der Sohn würde sich also vom Erben in eine Art Insolvenzverwalter verwandeln. Das war alles sicherlich nicht im Sinne der Eltern.

Unsere Empfehlung in so einem Fall wäre die Aufnahme einer Fortsetzungsklausel in den Praxisvertrag. Das hätte die Dinge für den Erben vereinfacht. Für die genaue Ausarbeitung ist die Hinzuziehung eines Fachanwalts für Medizinrecht unerlässlich. Hier verfügen wir über sehr gute Kontakte, die wir gern an unsere Kunden vermitteln.

Es bestätigt sich immer wieder: Die Finanzplanung und die Nachfolgeregelung von Ärzten erfordern besonderes Know-how. Sehen Sie diese als eine regelmäßige Vorsorge­untersuchung – für Ihr Vermögen. Damit helfen wir Ihnen gern!

Christian Hirschbolz, Certified Financial Planner

„Finanzplanung hat für mich etwas sehr Positives, weil sie dem Kunden hilft, seine Ziele und Wünsche zu erreichen. Aber nicht immer werden wir Finanzplaner rechtzeitig eingeschaltet. Manchmal scheint es schon fast zu spät zu sein.

So kam ein Geschwisterpaar vor einiger Zeit zu uns, dessen Vater vor kurzem verstorben war. Der Vater war sehr alt geworden und hatte ein beachtliches Vermögen aufgebaut. Die beiden Erben waren auch schon in einem Alter, in dem man über seine Rente nachdenkt und beide wollten eigentlich nur noch ein paar Jahre arbeiten. Der Vater hatte sein gesamtes Vermögen in Immobilien angelegt – klingt doch erstmal gut, sollte man meinen.

Nur hatte niemand an die Erbschaftsteuer gedacht. Die Steuerfreibeträge in Höhe von 400.000 EUR je Kind waren für das Vermögen des Vaters nicht ausreichend. Die Steuer war so hoch, dass die Erben einen Kredit benötigten, den sie mindestens 20 Jahre lang zurückzahlen müssen. Damit waren sie gezwungen, noch viele Jahre weiterzuarbeiten – Der Traum von der frühzeitigen Rente war zerplatzt. Die Erben suchten einen Unterstützer – und kamen durch eine Empfehlung zu uns.

Wir haben die Objekte genau analysiert und einen Plan erarbeitet, welche Immobilien für den Ruhestand tatsächlich benötigt wurden. Marktwert, Entwicklung seit dem Kauf, Ertragssituation der einzelnen Objekte und vieles mehr fließt in eine solche Aufstellung ein. So konnten wir Objekte identifizieren, die zur Finanzierung der Erbschaftsteuer verkauft werden konnten. Wichtig war den Erben, dass sie so viele Immobilien wie möglich behalten können – schließlich lagen diese auch ihrem Vater sehr am Herzen. Das haben wir geschafft, aus dem Erlös konnte die Erbschaftsteuer gezahlt werden und trotzdem ein Großteil der Immobilien im Besitz der beiden bleiben. Auch das Ziel der baldigen Rente wurde inzwischen erreicht.

Aber: wäre der Vater zu Lebzeiten zu uns gekommen, hätten wir ihm aufzeigen können, wie er sein Vermögen auch für die nächste Generation optimal strukturiert. Sein Lebenswerk wäre vollständig erhalten geblieben – und seinen Erben einige Sorgen erspart.“

Donner und Reuschel – Privatkunden Privatbank – Finanzierungsberatung

Liquiditätsmanagement

Finanzierungsberatung

Immobilienkauf, Beteiligungen oder private Finanzierungswünsche – wir bieten Ihnen ein persönliches Finanzierungskonzept für Ihre individuellen Bedürfnisse:

  • Wir optimieren Ihre bestehenden Finanzierungen.
  • Passt die neue Finanzierung zu den bestehenden?
  • Welche Parameter passen zu Ihnen?
  • Welche Laufzeit ist optimal für Sie, wie viel Eigenkapital sollten Sie einsetzen und wie lange die Zinsen festschreiben?
  • Sie erhalten als Privatkunde ein persönliches Finanzierungskonzept von uns.

Fordern Sie uns! Je spezieller und umfangreicher Ihre Anfrage ist, desto besser können wir als Privatbank unsere Stärke zeigen: Kurze Entscheidungswege, erfahrene Spezialisten und Berater, die mit Spaß und Freude für Sie arbeiten.

Donner und Reuschel – Privatkunden Privatbank – Immobilienberatung

KOMPETENZ, AUF DIE SIE BAUEN KÖNNEN

Immobilienberatung

Seit Jahren begleiten wir Privatpersonen bei ihren Projekten. Wir unterstützen Sie bei der Suche nach der richtigen Immobilie – ob eigengenutzt oder als Investment –, bei der passenden Finanzierung und auch beim Immobilien-Verkauf. Gleichzeitig bieten wir Ihnen auch eine umfassende Analyse Ihres Immobilienbestands. Nutzen Sie unsere Erfahrung und profitieren Sie von unserem Netzwerk.

Wir bieten Ihnen

  • Immobilienfinanzierung für Privatanleger: Durch ein breites Netz an Partnerbanken bieten wir Ihnen immer die beste Finanzierung am Markt. Kurze Entscheidungswege und ein Ansprechpartner für alle Fragen machen Ihre Immobilienfinanzierung bei uns einfach und stressfrei.
  • Sie haben bereits einen Immobilienbestand? Gern analysieren wir Ihre Häuser und geben Ihnen Tipps, wie sich diese optimal in Ihr Gesamtvermögen integrieren lassen.
  • Immobilienvermittlung: Sie suchen eine Immobilie? Wir verfügen über ein großes Netzwerk und unterstützen Sie gern. Auch bei der Suche nach einer passenden Ferienimmobilie im Ausland helfen wir Ihnen. Hier haben wir sehr interessante und nachweislich erfolgreiche Partner, die Full-Service-Konzepte im Ausland anbieten.
  • Sie möchten Ihre Immobilie verkaufen? Auch hier bieten wir Ihnen Zugang zu unserem Netzwerk an.

Fordern Sie uns. Wir freuen uns auf Sie!

Donner und Reuschel – Privatkunden Privatbank – Private Trading Office

FÜR PROFESSIONELLE ANLEGER*

PRIVATE TRADING OFFICE

Sie sind ein professioneller Anleger gemäß WpHG* und suchen ein Team aus Experten, das Sie im Private Trading betreut? Dann sind Sie bei uns richtig.

Wir bieten Ihnen:

  • Trading und individuelle Beratung in allen Anlageklassen;
  • Zeichnung von Wertpapieren;
  • Bereitstellung von Sekundär-Research für Renten und Aktien;
  • bessere Kurse, weil wir Stückzahlen und illiquide Wertpapiere auf Kundenwunsch mit unseren nationalen und internationalen Partnern OTC handeln;
  • als professioneller Anleger die richtigen Ansprechpartner für Geschäfte mit Derivaten an der EUREX;
  • individuelle Vermögensverwaltungs- und Fondslösungen, die wir gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln;
  • eine enge Verknüpfung zu Immobilienprojekten, Private Equity etc. durch die Ansiedlung im Bereich >> Alternative Investments.

IHRE ANSPRECHPARTNER

Lars Jansen

Lars Jansen

Johannes Baumgarten

Johannes Baumgarten

Ein Privatkunde kann auf Antrag oder durch Festlegung des Wertpapierdienstleistungsunternehmens als professioneller Kunde eingestuft werden. Der Änderung der Einstufung hat eine Bewertung durch das Wertpapierdienstleistungsunternehmen vorauszugehen, ob der Kunde aufgrund seiner Erfahrungen, Kenntnisse und seines Sachverstandes in der Lage ist, generell oder für eine bestimmte Art von Geschäften eine Anlageentscheidung zu treffen und die damit verbundenen Risiken angemessen zu beurteilen. Eine Änderung der Einstufung kommt nur in Betracht, wenn der Privatkunde mindestens zwei der drei folgenden Kriterien erfüllt:
1. der Kunde hat an dem Markt, an dem die Finanzinstrumente gehandelt werden, für die er als professioneller Kunde eingestuft werden soll, während des letzten Jahres durchschnittlich zehn Geschäfte von erheblichem Umfang im Quartal getätigt;
2. der Kunde verfügt über Bankguthaben und Finanzinstrumente im Wert von mehr als 500.000 Euro;
3. der Kunde hat mindestens für ein Jahr einen Beruf am Kapitalmarkt ausgeübt, der Kenntnisse über die
in Betracht kommenden Geschäfte, Wertpapierdienstleistungen und Wertpapiernebendienstleistungen voraussetzt.

DISCLAIMER

Dieser Beitrag ist Werbung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes. Der Text ist nicht nach den Vorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt. Es besteht auch kein Verbot für den Ersteller bzw. die DONNER & REUSCHEL Aktiengesellschaft, vor bzw. nach Veröffentlichung mit den entsprechenden Finanzinstrumenten zu handeln. Alle veröffentlichten Angaben dienen ausdrücklich nur Ihrer allgemeinen Information und stellen keine auf Ihre individuellen Verhältnisse und Bedürfnisse abgestimmte Anlageberatung dar. Eine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Angaben kann nicht übernommen werden.

Wir empfehlen Ihnen vor dem Erwerb von Finanzinstrumenten oder der Inanspruchnahme von Wertpapierdienstleistungen ein eingehendes Beratungsgespräch mit Ihrem Anlageberater. Bevor Ihr Anlageberater Ihnen Empfehlungen zu Finanzinstrumenten oder Wertpapierdienstleistungen aussprechen kann, ist er gesetzlich zur Durchführung einer sogenannten „Geeignetheitsprüfung“ verpflichtet, um die Übereinstimmung mit den mitgeteilten Anlagezielen, der geäußerten Risikobereitschaft sowie Ihren finanziellen Verhältnissen sicherzustellen. Weiterführende Detailinformationen erhalten Sie bei Ihrem Berater. Soweit auf dieser Seite konkrete Produkte genannt werden, sollte eine Anlageentscheidung allein auf Grundlage der verbindlichen Verkaufsunterlagen getroffen werden.

Eine Anlageentscheidung für Fonds sollte in jedem Fall auf der Grundlage der aktuellen Verkaufsprospekte einschließlich der zuletzt veröffentlichten Jahres- und ggf. Halbjahresberichte getroffen werden, die auch ausführliche Informationen zu den Chancen und Risiken enthalten. Den aktuellen veröffentlichten Verkaufsprospekt erhalten Sie bei Ihrem Berater. Die DONNER & REUSCHEL Aktiengesellschaft erhält für den Vertrieb genannter Wertpapiere den Ausgabeaufschlag und/oder Vertriebs-/Vertriebsfolgeprovisionen von der Fondsgesellschaft oder Emittentin bzw. erzielt als Anlageberaterin und/oder Emittentin und/oder Verwahrstelle eigene Erträge, die jeweils vollständig oder teilweise bei ihr verbleiben. Einzelheiten hierzu erläutert Ihnen g ern Ihr Berater.

Bei der Angabe von Wertentwicklungen wird – sofern nicht abweichend angegeben – auf die Bruttowertentwicklung ohne Berücksichtigung etwaiger Kosten, die – je nach Haltedauer – zu einer geringeren Nettorendite führen, abgestellt. Angaben zur bisherigen Wertentwicklung erlauben keine (verlässliche) Prognose für die Zukunft; dies gilt insbesondere, wenn das Wertpapier/der Index erst vor kurzer Zeit – z.B. vor weniger als 12 Monaten – emittiert/gebildet wurde. Die Wertentwicklung kann auch durch Währungsschwankungen beeinflusst werden, wenn die Basiswährung des Wertpapiers/Index von EURO abweicht.

Für Ihr Anliegen nehmen wir uns gerne Zeit

Sie wünschen einen persönlichen Beratungstermin?

Senden Sie uns eine E-Mail

Dieses Kontaktformular ist deaktiviert, weil Sie die Annahme des Google reCaptcha-Dienstes abgelehnt haben, der zur Überprüfung der vom Formular gesendeten Nachrichten erforderlich ist.

*Pflichtfelder

Zum Online-Banking
Terminvereinbarung
Locations

D&R NEWSLETTER

ECHTE WERTE –
NEWS. IMPULSE. PERSPEKTIVEN

Themen der aktuellen Ausgabe: Lesen Sie mehr zu den Auswirkungen des Ukraine-Konflikts, zur Vorsorgeplanung, Unternehmensnachfolge und der Welt der Kunst.

Melden Sie sich jetzt an!