GUT BERATEN

PRIVATKUNDEN

Privatkunde beim Bankhaus DONNER & REUSCHEL zu sein heißt: persönliche und objektive Beratung, frei von Produktvorgaben. Wir bieten Ihnen im Bereich Privatkunden einen festen Ansprechpartner für alle Ihre finanziellen Belange – und oft auch weit darüber hinaus, Angebote, die zu Ihren Wünschen passen und kurze Entscheidungswege. Wir bei der Privatbank DONNER & REUSCHEL nennen das: Beziehungsbanking. Und ganz oft auch einfach: Freundschaft.

Christoph Hummel
T. 040 30217-5666
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Oliver Thiel
T. 040 30217-5660
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Christian Schnitker
T. 0431 535500-10
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Privatkunde beim Bankhaus DONNER & REUSCHEL zu sein heißt: persönliche und objektive Beratung, frei von Produktvorgaben. Wir bieten Ihnen im Bereich Privatkunden einen festen Ansprechpartner für alle Ihre finanziellen Belange – und oft auch weit darüber hinaus, Angebote, die zu Ihren Wünschen passen und kurze Entscheidungswege. Wir bei der Privatbank DONNER & REUSCHEL nennen das: Beziehungsbanking. Und ganz oft auch einfach: Freundschaft.

IHRE ANSPRECHPARTNER

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Peter Klose

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Goran Dakic

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Mehrfach ausgezeichnet für Ihren Erfolg

Donner und Reuschel – Privatkunden Privatbank – Vermögensberatung

RENDITECHANCEN NUTZEN

Vermögens­beratung

VERMÖGENS­VERWALTUNG FÜR PRIVATANLEGER

Mit unserer Vermögensverwaltung bieten wir Privatkunden des Bankhauses DONNER & REUSCHEL eine digitale Plattform zur Vermögensverwaltung im Verbund mit persönlicher sowie objektiver Beratung durch einen festen Ansprechpartner.
Sie haben schon genaue Vorstellungen von Ihrem Portfolio? Individuelle Lösungen setzen wir sehr gern für Sie um! Eine weitere Besonderheit unseres Hauses: Auch unsere Portfoliomanager sind für Sie da und beantworten Ihre Fragen.

Lassen Sie Profis für sich und Ihr Vermögen arbeiten: Unsere DONNER & REUSCHEL-Kapitalmarktexperten verfügen über ein umfassendes Know-how in Bezug auf die Kapitalmärkte und behalten auch in turbulenten Marktphasen für Sie den Überblick.

Legen Sie Ihr Vermögen in professionelle Hände und gewinnen Sie mehr Zeit für die Dinge im Leben, die Ihnen wichtig sind.

Wir bieten Privatanlegern

  • die Möglichkeit, Ihre Investments schnell und effizient von zu Hause aus umzusetzen;
  • eine moderne digitale Vermögensverwaltungs-Plattform, auf der Sie rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche die Entwicklung Ihres Depots in Echtzeit verfolgen können;
  • aktuelle Informationen zu Marktentwicklungen, zeitnah ins weltweite Geschehen eingeordnet von unserem Chefvolkswirt oder unseren Portfoliomanagern;
  • flexible Nutzung von Anlageklassen und Finanzinstrumenten – variable Anpassung der Investitionen an die Marktbedingungen
  • Ihre persönliche Rendite- und Risikoorientierung wird dabei selbstverständlich berücksichtigt und legt unseren Handlungsrahmen fest

>> Mehr zur individuellen Vermögensverwaltung bei DONNER & REUSCHEL

Innovative Anlageformen für Privatkunden

Bei der kontinuierlichen Suche nach den besten Lösungen am Markt stoßen wir bisweilen auf so überzeugende neuartige Konzepte, dass wir Kooperationen mit deren Anbietern eingehen. So auch mit dem Schweizer Unternehmen Globalance Bank.

Globalance Inside

In Zusammenarbeit mit der Globalance Bank Schweiz bieten wir unseren Kunden eine eigene „D&R Vermögensverwaltung – Globalance Inside“ an. Diese ermöglicht es den Anlegern in zukunftsorientierte Unternehmen und Anlagen zu investieren, welche die globalen Herausforderungen berücksichtigen und eine positive Zukunft gestalten.
Zusätzlich zeigen wir unseren Kunden die Wirkung ihrer Anlagen auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt. Dies erfolgt mit dem digitalen Globalance Footprint ©.

Donner und Reuschel – Privatkunden Privatbank – Beteiligungen und Sachwerte für Privatkunden

Beteiligungen und Sachwerte für Privatkunden

Alternativen zur Vermögensallokation

Neben den klassischen Investments Aktien und Anleihen gibt es weitere Alternativen zur individuellen Vermögensallokation für Privatkunden, dazu gehören

  • Immobilien
  • Gold und Edelmetalle
  • Private Equity (Unternehmensbeteiligungen)
  • Infrastruktur (z. B. Mautstraßen, Wind- und Solarkraftanlagen)
  • Mobilien (z. B. Flugzeuge, Container, Schiffe)

In diese Anlageklassen können Sie als Privatanleger direkt investieren oder sich über Beteiligungen engagieren. Wir verfügen über zahlreiche Kontakte zu entsprechenden Anbietern und über eine große Erfahrung bei der Auswahl geeigneter Lösungen für unsere Privatkunden.

Jede dieser Anlageklassen hat spezifische Merkmale und birgt Risiken, die mit Ihren Anlagezielen, dem Anlagehorizont und Ihrer Risikobereitschaft abgeglichen werden müssen. Bei der Vermögensanlage unterstützen wir private Anleger, indem wir einen Vorschlag zur Vermögensaufteilung erarbeiten, der eine sinnvolle Beimischung Alternativer Investments enthält.

Mit Donner & Reuschel in die Zukunft

Wir bringen Sie zusammen

Donner und Reuschel – Privatkunden Privatbank – Vorsorge Nachfolge – Individuelle Finanzplanung

VORSORGE – NACHFOLGE – INDIVIDUELLE FINANZPLANUNG

ZUKUNFT SICHERN

Mit einer Finanzplanung sichern Sie sich, Ihr Unternehmen und Ihre Familie ab.
Dazu gehören die Themen:

  • Vorsorge
  • Nachfolgeplanung
  • Vermögen
  • Immobilien

Unsere Finanzplaner nehmen dabei zunächst Ihren Status quo auf, entwerfen dann gemeinsam mit Ihnen Zukunftsszenarien und wägen diese ab. Dadurch gewinnen Sie Orientierung, wo Sie aktuell stehen. Auch bestehende Verträge und Versicherungen werden überprüft. Das ist die Basis für weitere Entscheidungen.

Mit einem Finanzplan können Sie die Ziele, Sie erreichen möchten, auch verwirklichen.

>> Mehr zum Bereich Finanzplanung sowie viele Tipps und Praxisbeispiele

UNSERE FINANZPLANER-TIPPS

UNSERE FINANZPLANER-TIPPS

Christian Hirschbolz, CFP®

Es gibt fast so viele Gründe eine Schenkung aufzuschieben, wie gut gemeinte Ratschläge, die Vermögensnachfolge mit Schenkungen rechtzeitig anzugehen.

Viele Vermögensinhaber sind vor allem unsicher, was das Leben noch für Überraschungen bereithält. Nachvollziehbar daher die Tendenz, die Schenkung doch lieber noch aufzuschieben. Deshalb werden gerade liquide Vermögensanlagen bei dem Gedanken an mögliche Übertragungen gerne voreilig beiseite geschoben. Sie können sich nach einer Zuwendung eben schnell verflüchtigen und dienen dann weder der Zukunftsvorsorge des Schenkers noch des Beschenkten!

Ist der Steuerfreibetrag des potenziellen Beschenkten dann auch noch aufgebraucht oder sehr niedrig, z.B. wenn keine direkte Verwandtschaft vorliegt, wandern selbst die sinnvollsten Schenkungspläne wieder in die Schublade.

Dabei lassen sich passende Lösungen finden. Eine Idee ist, Guthaben vor der Schenkung in eine Rentenversicherung umzuschichten. Natürlich schränkt das Ihre Flexibilität etwas ein. Deshalb sollte die Maßnahme gut geplant sein. Andererseits bekommen Sie aus der Rentenversicherung ab sofort eine Rente ausbezahlt, was für die laufende Liquiditätsplanung sogar von Vorteil sein kann.

Außerdem haben Sie mehrere Vorteile, wenn Sie die Rentenversicherung verschenken. Über einen Nießbrauch an der Police haben Sie weiterhin Zugriff auf den Vertrag und erhalten die Rentenzahlungen. Wenn Sie nicht mehr leben, erhält die oder der Beschenkte eine langfristige, bei Bedarf lebenslange Rente, die zu seiner Absicherung beiträgt. Und auch steuerlich kann sich der Gedanke an die Versicherung lohnen.

Denn wenn Sie eine Police mit laufender Rentenzahlung verschenken, kann die Schenkungsteuer auf den Barwert der Rente erhoben werden. Und dieser Barwert liegt häufig deutlich unter dem Vertragsguthaben. Zusätzlich wird der Nießbrauch in der Steuerrechnung als Verbindlichkeit abgezogen. Damit lässt sich eine mögliche Schenkungssteuerbelastung deutlich abmildern.

Beschäftigen auch Sie sich mit einer sinnvollen Nachfolge für Ihr Vermögen? Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Fragen dazu haben.

Christian Hirschbolz, Certified Financial Planner

Mein Testament mache ich, wenn ich alt bin. Meine Risikovorsorge prüfe ich, wenn ich Zeit habe. Einen digitalen Nachlass habe ich nicht.

Falsch!

In Deutschland nutzen 90% der Menschen im Alter von mehr als zehn Jahren das Internet, so eine aktuelle DeStatis-Analyse. Damit beginnt schon dann die wichtigste Zeit zur Vorsorge. Und einen digitalen Nachlass hat jeder von uns.

So hatte ich vor kurzem mit einer Kundin zum Thema digitaler Nachlass gesprochen. Wir haben in ihrem Notfallordner alle Online-Dienste aufgenommen. Die Kennwörter sind in einem Kuvert im Schließfach. Auch die Vorsorgevollmacht musste entsprechend ergänzt werden. Wir haben dann auch gleich einen Termin mit ihrem Sohn vereinbart, um auch für Ihn einen solchen Ordner anzulegen. Aber warum ist das so wichtig?

Es beginnt schon bei den Fotos und Videos, die einem wichtig sind und erhalten bleiben sollen. Wie sollen Freunde im Notfall informiert werden? Wo werden nicht mehr benötigte Bestellungen und Abbuchungen gestoppt? Wie können Profile des Verstorbenen auf den Sozialen Medien gelöscht werden?

Die Anbieter verstecken sich oft hinter allgemeinen Geschäftsbedingungen und Servicehotlines. Was genau passiert, hängt vom Einzelfall ab. Der Bundesgerichtshof hat nun immerhin entschieden, dass Facebook-Daten vererblich sind. Nach Ansicht des BGH sind sie mit persönlichen Briefen oder Tagebüchern vergleichbar. Damit erhalten Erben einen Rechtsanspruch, darauf zuzugreifen.
Trotzdem empfehlen wir aktiv zu werden, damit Ihre Wünsche im Umgang mit Onlinekonten respektiert werden.

1. Listen Sie die genutzten Dienste regelmäßig auf.
2. Hinterlegen Sie die aktuellen Zugangsdaten an einem sicheren Ort.
3. Achten Sie bei Ihrer Vorsorgevollmacht darauf, dass Onlinedienste mit abgedeckt sind und dass der oder die Bevollmächtigte bei Bedarf Zugriff auf die Zugangsdaten hat.

Übrigens: Ihre Vorsorgevollmacht sollte grundsätzlich über den Tod hinaus gültig sein.
Wenn Sie den digitalen Nachlass bestimmten Personen vererben möchten, oder wenn Sie darin einen eigenen Vermögenswert sehen, sollte auch Ihr Testament Regelungen zum digitalen Nachlass enthalten.

Haben Sie Fragen dazu? Wir beraten Sie gern!

Katrin Pätzke, Financial Planner

„Viele unserer Kunden sind erfolgreiche Unternehmer. Für diesen Erfolg arbeiten sie hart. Zeit wird zum Luxusgut und so treten die privaten Finanzen leicht in den Hintergrund. Meistens merkt man das gar nicht – solange alles wie immer läuft.

So auch bei einem langjährigen Kunden von uns: Ein Unternehmer-Ehepaar, Anfang 40, wollte sich verändern, seine erfolgreiche Werbeagentur verkaufen und eine neue Firma gründen. Das vorhandene Vermögen war umfangreich: Wertpapiere, geschlossene Fonds, Versicherungsverträge und Immobilien (eigen- und fremdgenutzt) mit diversen Darlehensverpflichtungen.

Was den beiden nun fehlte, war eine Planungsgrundlage: Wie lange reicht das Vermögen, bis die neue Firma Profit abwerfen muss? Welche abgeschlossenen Verträge kann man kündigen, welche sollten unbedingt weitergeführt werden? Wie hoch sind die Ausgaben, welche sind fix, welche können sie beeinflussen? Sie mussten auch an ihre zwei schulpflichtigen Kinder denken, der Neustart wollte also wohlüberlegt sein.

Wir haben den Kunden einen Überblick über die bestehenden Vermögenswerte sowie über die aktuelle Einnahmen- und Ausgabensituation (z. B. Versicherungsbeiträge, Schulgelder und Kinderbetreuungskosten, Darlehensraten/Höhe und Fälligkeiten von Darlehensrestschulden) und die voraussichtliche künftige Entwicklung ihres Vermögens gegeben. Die Erkenntnisse daraus:

  • Das Ehepaar wusste nun, welches Minimum sie mit dem neuen Unternehmen erwirtschaften mussten, um alle fixen Ausgaben und Zahlungsverpflichtungen decken zu können. Sie konnten selbst entscheiden, ob das realistisch ist.
  • Unter Einbindung des vorhandenen Vermögens sowie den geplanten Investitionskosten für das neue Unternehmen konnten wir den Kunden aufzeigen, wie lange sie von ihren Liquiditätsreserven leben können, und im Umkehrschluss, ab wann das neue Unternehmen profitabel sein muss.

Es stellte sich heraus, dass die Eheleute drei Jahre Zeit haben, sich mit ihrem neuen Vorhaben finanziell auf eigene Beine zu stellen. Für sie ein absolut machbarer Zeitraum. Sie wagten den Schritt, gründeten eine neue Firma und sind heute sehr zufrieden mit ihrer Entscheidung und der Unternehmensentwicklung. Diese Kundenprojekte zu begleiten und zu sehen, wie sie wachsen und gedeihen, gibt auch uns Finanzplanern ein gutes Gefühl.“

Christian Hirschbolz, Financial Planner

Seit gut zehn Jahren können wir uns über günstige Finanzierungsbedingungen und steigende Immobilienpreise freuen. Doch als ich letzte Woche auf dem Weg ins Büro durch München-Schwabing gegangen bin, haben sich auf dem Bürgersteig zwei Passanten darüber unterhalten, dass ja nun die Zinsen steigen und dass Immobilienkäufer in der Nachbarschaft schon erste Schwierigkeiten mit der Finanzierung hätten. Hier mag auch die Hoffnung zum Ausdruck kommen, dass die hohen Wohnungspreissteigerungen endlich ein Ende finden. Möglicherweise um dann selbst zu vernünftigen Preisen eine Immobilie kaufen zu können. Der Weg bis dahin dürfte aber gerade in den Top-Lagen leider noch etwas weiter sein.

Zunahme von Kosten und Unsicherheiten
Zusätzlich steigen die Baukosten für Immobilien als Nach- und Nebenwirkung der Pandemie. Das verteuert Bauprojekte nicht nur, es erschwert auch die Planung von Neubauten und Sanierungen. Sollte der Zustand der Kostensteigerungen und Unsicherheiten anhalten – zum Beispiel wegen weiterer politischer Eingriffe vor dem Hintergrund von Wohnungsknappheit oder Energieeffizienz – kann auch die Bautätigkeit nachhaltig zurückgehen. Das in der Folge knappere Angebot würde mindestens stützend auf die Immobilienpreise einwirken.
Dabei ist allerdings eine differenzierte Betrachtung angebracht. Nicht überall herrscht Wohnungs- oder Angebotsknappheit. Und bei gewerblichen Flächen bestehen nach wie vor Unsicherheiten über den mittel- und langfristigen Bedarf, zum Beispiel im Zuge moderner Arbeitsplatzmodelle oder der Transformation des stationären Einzelhandels. Dabei werden Toplagen – wie immer – relativ wenig betroffen sein. Randlagen und strukturschwache Gegenden stehen vor größeren Herausforderungen.

Risiken minimieren

Checkliste
Sind Sie mit Ihrem Immobilienvermögen gut für die Zukunft aufgestellt?
 1.   Meine Immobilie(n) sind professionell verwaltet, gut instandgehalten und
verfügen über eine zukunftsfähige Ausstattung (z.B. Heizung).
2.   Meine Immobilie(n) befinden sich an guten, zukunftsfähigen Standorten.
3.   Meine Immobilie(n) sind schuldenfrei oder zum Ende der Zinsbindung
soweit entschuldet, dass mir höhere Zinsen bei einer Anschlussfinanzierung nichts anhaben können.
4.   Meine Immobilie(n) sind zum geplanten Ruhestand entschuldet und tragen
dann zu meiner finanziellen Absicherung bei.
5.   Meine Vermögensnachfolge ist klar geregelt und ich  kenne den
Liquiditätsbedarf im Erbfall (Steuer, Abfindungen). Die dafür nötigen Mittel sind
vorhanden.

Sind Fremdfinanzierungen bei Ihrem Immobilienbestand vorhanden, lohnt wegen des bereits erwähnten Zinsanstiegs aktuell ein genauerer Blick. Denn das erreichte niedrige Zinsniveau erzeugt neue Risiken. In der Vergangenheit waren steigende Kosten durch einträgliche Mieten kompensierbar. Davon kann heute nicht mehr ohne weiteres ausgegangen werden. Liegt die Mietrendite einer Immobilie vor Steuer zum Beispiel bei rd. 2,5 % p.a., bleiben davon nach Steuern und Kosten jährlich 1,5 % bis 2,0 % übrig. Daraus ist beispielsweise eine 60 %-Finanzierung mit 1 % Zins p.a. und 2 % jährlicher Anfangstilgung bedienbar. Bereits durch den Zinsanstieg dieses Jahres auf 2 % bis 2,5 % p.a. entstehen aber laufende Liquiditätsunterdeckungen.

Chance für eine Portfoliobereinigung
In der Konsequenz empfehlen wir, Immobilien-Neuerwerbe genau zu planen und Zinssicherungen für bestehende Finanzierungen zu prüfen. Hier kommen Forward-Darlehen und im Einzelfall auch Bausparverträge in Betracht. Bei größeren Finanzierungsvolumen kann über Zins-Futures auch sehr individuell und flexibel abgesichert werden.
Daneben sollten vorhandene Immobilien gerade jetzt einer kritischen Prüfung unterzogen werden. Damit können Sie sich für möglicherweise schwierigere Rahmenbedingungen in der Zukunft optimal aufstellen und die heute guten Bedingungen am Immobilienmarkt ggf. für eine Portfoliobereinigung nutzen. Die demografische Struktur und die Einwohnerentwicklung am jeweiligen Standort lassen sich leicht ermitteln und haben gleichzeitig erheblichen Einfluss auf die künftige Wert- und Mietentwicklung Ihrer Immobilie. Daneben sind Ausstattung und baulicher Zustand des Objektes für eine qualifizierte Einschätzung der Immobilie einzubeziehen.

Veränderte Bedingungen bei der Nachfolgeplanung
Auch im Hinblick auf eine sinnvolle Nachfolgeregelung sind die veränderten Rahmenbedingungen bemerkbar. Denn der Erbfall erzeugt häufig Liquiditätsbedarf durch notwendige Abfindungen oder im Rahmen einer gewünschten, angemessenen Vermögensverteilung und nicht zuletzt wegen anfallender Erbschaftsteuern. Früher war eine Steuerzahlung von beispielsweise 10 % des Vermögens bzw. des Immobilienwertes in wenigen Jahren abgetragen. Bei einer auf 2,5 % p.a. gesunkenen Mietrendite dauert es schon fünf bis sieben Jahre. Wird eine Fremdfinanzierung benötigt, verlängert sich der Zeitraum durch die zu leistenden Zinszahlungen. Hinzu kommt, dass die Freibeträge und Progressionsstufen der Erbschaftsteuer in den letzten Jahren nicht angepasst wurden. Dadurch sind bei werthaltigen Immobilien heute eher 20 % Erbschaftsteuer realistisch, wodurch sich die Amortisation der Steuerzahlung für die Erben bis zu 20 Jahre hinziehen kann.

Kontakt
Haben Sie Fragen zu Kauf, Verkauf oder wünschen eine qualifizierte Einschätzung Ihrer Immobilien? Unsere Makler von der DONNER & REUSCHEL Finanz-Service GmbH helfen Ihnen gern weiter.

Die DONNER & REUSCHEL Finanz-Service GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von DONNER & REUSCHEL. Sie vermittelt insbesondere Versicherungen und Immobilien als unabhängiger Makler.

Kontakt:
Stefan Schneider
DONNER & REUSCHEL Finanz-Service GmbH
E-Mail: stefan.schneider@donner-reuschel-finanzservice.de
Tel.: +49 89 2395-1859

Frühzeitig handeln
Umso wichtiger ist es, unnötige Steuerzahlungen durch eine langfristige Nachfolgeplanung der Vermögensnachfolge und durch rechtzeitige Schenkungen zu vermeiden. Gleichzeitig eröffnen sich dadurch Gelegenheiten, die nächste Generation sinnvoll an das Vermögen heranzuführen.
Gerade bei schwieriger werdenden Marktbedingungen ist eine professionelle Verwaltung Ihrer Immobilien wichtig. Gerne begleiten wir Sie bei der Analyse Ihrer Immobilien und Finanzierungen, um Risiken sowie Handlungsmöglichkeiten zu beleuchten. Auch bei der Nachfolgeplanung unterstützen wir Sie. Denn mit guter Planung sind Sie langfristig besser beraten.

Christian Hirschbolz, Financial Planner

Digitale Medien prägen die öffentliche Wahrnehmung und verändern unseren Blick auf die Welt. Die Trennlinie zwischen digitalen Services und bislang weitgehend analogen Vermögenswerten verschwimmt. Und nicht zuletzt locken digitale Zugangsmöglichkeiten zu Vermögenswerten und sonstigen geldwerten Informationen die Kriminalität an. Das wirft Fragen auf, die für uns alle praktische Relevanz haben. Gerade auch im Not- oder Erbfall. Denn einerseits benötigen wir auch dann einen wirksamen Schutz unseres Vermögens und wünschen Vertraulichkeit. Andererseits sollen Vertrauenspersonen für uns handeln und notwendige Entscheidungen treffen bzw. umsetzen können – deshalb sollte bei jeder Nachfolgeplanung der digitale Nachlass berücksichtigt werden.

Umsetzung einer digitalen Notfallplanung
Rechtlich gesehen ist eine wirksame Vertretung auch im digitalen Kosmos nur mit einer entsprechenden Vollmacht möglich. Auch hier ist also die allgemein empfehlenswerte Vorsorgevollmacht das Mittel der Wahl, um Vertrauenspersonen die Vertretung zu ermöglichen. Um möglichen Unklarheiten zur Gültigkeit vorzubeugen, stellen zeitgemäße Vollmachtsurkunden klar, ob die Vollmacht auch für die Nutzung, Verwaltung und Abwicklung digitaler Vermögenswerte und Online-Zugänge gilt. Zugangsdaten sollten aber niemals in die Vollmacht aufgenommen werden.
Bei der verfügbaren Bandbreite von Online-Diensten ist immer zu entscheiden, auf welchen Online-Konten Sie überhaupt über eine Vollmacht Zugriffsrechte gewähren möchten. Nicht jeder will höchstpersönliche Informationen und Kommunikationsdaten teilen. Hier sollte dann auch im Notfall niemand Zugriff haben. Ggf. sind auch Kommunikations-Apps zu prüfen und gesondert zu sichern.

Umgang mit virtuellen Vermögenswerten
Anschließend können Sie die gewünschten Zugriffsmöglichkeit für Bevollmächtigte und Erben vorbereiten. Bei virtuellen Vermögenswerten – wie Kryptowährungen oder digital Assets – ist besondere Sorgfalt geboten. Hier ist der Zugriff im Regelfall an einen Public Key (öffentliche Kontonummer) und einen Private Key (persönliche PIN) gebunden. Diese Informationen werden elektronisch oder im selteneren Fall auch auf Papier verwahrt. Zugang zum Vermögen ist ausschließlich mit dem Private Key möglich. Er ist somit alleiniger Bezugspunkt für Vertretungsfälle und für die Übertragbarkeit – auch im Erbfall. Das bedeutet für die Nachfolgeplanung auch, dass der Zugang zu digital Assets im Erbfall ausschließlich dem oder den Erben möglich sein sollte.

Nachlasskontakt hinterlegen
Für den digitalen Nachlass kann auch die klassische Liste von Onlinezugängen und ggf. Kennwörtern genutzt werden. Wichtig ist allerdings, die Daten aktuell zu halten und sicher zu verwahren. Viele etablierte Unternehmen bieten inzwischen praktikable Alternativen an. Häufig ist es möglich in den Kontoeinstellungen Kontaktpersonen zu benennen, die z. B. bei Inaktivität automatisch kontaktiert werden und dann Zugriffsrechte erhalten. Apple geht neuerdings noch einen Schritt weiter und bietet für den hauseigenen Kennwort-Manager die Hinterlegung eines Nachlasskontaktes an. Dieser erhält unter Vorlage der Sterbeurkunde Zugriff auf die Zugangsdaten.

Ein Passwort für alles
Kennwort- oder Passwort-Manager bieten übrigens auch im Alltag Vorteile, da sie die parallele Verwaltung verschiedener Onlinezugänge erleichtern. Der Nutzer benötigt nur ein einziges Kennwort für den Manager. Die einzelnen Zugänge und Kennworte sind dahinter geschützt und in der Regel speziell verschlüsselt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät grundsätzlich zur Nutzung von Passwort-Managern.

Konten entsprechend trennen
Passwort-Manager lassen sich generell gut für die digitale Notfallplanung nutzen, indem Zugangsmöglichkeiten für Bevollmächtigte bzw. Erben geschaffen werden. Auch die Trennung vertraulicher und nicht vertraulicher Konten lässt sich zum Beispiel durch die Nutzung von zwei verschiedenen Passwort-Managern umsetzen. Um die handelnden Personen über die Vorbereitungen in Kenntnis zu setzen, kann ein Notfallordner wichtige Dienste leisten.

Gerne begleiten wir Sie bei Ihrer Notfall- und Nachfolgeplanung, um die für Sie besten Lösungen zu finden. Sprechen Sie uns an.

Katrin Pätzke, Financial Planner

Mit dem Alter unserer Kinder wachsen auch deren Bedürfnisse und Wünsche. Natürlich soll es ihnen gut gehen – Führerschein, das erste Auto und möglicherweise einen Auslandsaufenthalt möchten wir dem Nachwuchs gern ermöglichen. Viel wesentlicher ist aber doch die Ausbildung und Absicherung unserer Kinder, um diesen den Start in die persönliche Selbstständigkeit zu ermöglichen und mit einem gewissen Grundkapital auszustatten.

Bedarfsgerechtes sparen
Zu unterscheiden sind hierbei die Zeitfenster. Der Bedarf zum Ende der Schulkarriere für Führerschein, Auslandsaufenthalt, ein Studium und die erste Einrichtung sollte zeitlich befristet bespart werden. Das aktuelle Zinsniveau gepaart mit der momentanen Inflationsspirale macht das Sparbuch nicht zum Gamechanger, daher müssen andere Wege her. Ein fondsbasierter Sparplan beispielsweise vereint den regelmäßigen Sparprozess mit den Chancen an den Kapitalmärkten teilzuhaben. Die unterschiedlichen Kaufzeitpunkte bringen eine gewisse Unabhängigkeit vom Markt, da man sowohl tiefe als auch hohe Kurse mitnimmt. Durch die lange Ansparphase wird das noch unterstützt. Trotzdem muss immer individuell geschaut werden, welche Anlageklasse passt und welches Risiko tragbar ist.

Frühzeitig fürs Alter der Jugend vorsorgen
Genauso wichtig ist aber unseres Erachtens ein solider Grundstock für den Sprössling, damit er damit wachsen kann. Gemeint ist hiermit der Start für die Altersvorsorge der Jugend und dies in so homöopathischen Größenordnungen, dass diese später durch den Spross selbst fortgeführt werden kann. Denn der Zeitfaktor spielt eine ganz entscheidende Rolle – manchmal im Hinblick auf gesetzliche Veränderungen, vor allem aber bezüglich des Spareffekts. Und seien wir doch mal ehrlich … nichts ist doch einfacher, als Vorhandenes zu übernehmen. Ansonsten ist die Ausbildung vermutlich vorbei und die ersten Urlaube verdient, bevor das Thema der eigenen Altersversorgung ins Rampenlicht rückt.

Auch mit kleinen Summen viel erreichen
Ausreden zum Starten gibt es immer, daher wollen wir Ihnen ein paar Argumente für das rechtzeitige Sparen an die Hand geben:

  • Das Kindergeld oder Teile davon eignen sich großartig, um sie – neben Schnuller, Roller und neuen Sneakers – für die Zukunft anzulegen.
  • Pateneltern und Großeltern sind auch dankbare Sparer für den guten Zweck.
  • Und auch von den Jungendjobs lässt sich ein kleiner Teil abzwacken, um sich später daran zu erfreuen.

Sie möchten die Startchancen Ihres Kindes in ein eigenes Leben optimieren? Legen Sie schon heute den Grundstein für einen langfristigen Vermögensaufbau. Schon kleine Beträge zahlen sich langfristig aus. Je früher, desto besser. Das geht sehr gut mit dem DONNER & REUSCHEL Wunscherfüller – einem Sparplan in nachhaltige Investments.

Lassen Sie die Macht des Zinseszinses mit Ihnen sein!

Katrin Pätzke, Financial Planner

… mach einen Plan.

Wikipedia beschreibt den Begriff „Sorge“ als vorausschauende Anteilnahme. Eine subjektiv erwartete Not, die sich auf Gefühle, Gedanken und Handlungen auswirkt. Damit unterscheidet sie sich von der Angst, die unsere Sinne schärft und unseren Körper aktiviert, um bei Gefahr schnell zu reagieren.

Was bringt es uns, besorgt zu sein, wenn wir eine Situation nicht ändern können?

Der beste Weg ist, konstruktiv mit seinen Sorgen umzugehen, ist ihre rationale Betrachtung aus verschiedenen Perspektiven und die entsprechende Entwicklung eines Bewältigungskonzeptes. Und genau das macht eine Finanzplanung.
Bereitet Ihnen das niedrige Zinsniveau Kopfzerbrechen? Stellen veränderte Rahmenbedingungen unsere Gesellschaft – zumindest teilweise – in Frage? Spielt Ihre Furcht vor falschen Entscheidungen in einem veränderten Umfeld eine Rolle?
Vielleicht liegt der Grund zur Sorge aber auch im persönlichen Umfeld. In der Verantwortung für das Familienvermögen, in unternehmerischem Pflichten oder persönlicher Haftung? Vielleicht sind es auch Gedanken an Krankheit oder Einsamkeit im Alter?
Am besten ist es, auch darüber nachzudenken, was wir jetzt tun können. Was können wir heute verändern, um im Fall der Fälle gut vorbereitet zu sein? Eine vorausschauende Planung schafft Sicherheit: Den Status quo aufnehmen, Zukunftsszenarien entwerfen und abwägen. Orientierung gewinnen und Entscheidungen treffen. Um die Ziele, die Sie erreichen möchten, zu verwirklichen.
Vor kurzem sprach ich mit einem Kunden, der ein sehr erfolgreiches Dienstleistungsunternehmen aufgebaut hat. Die zunehmende berufliche Mobilität unserer Gesellschaft und neue kreative Formen der Zusammenarbeit sind für sein Geschäftsmodell von großem Vorteil. Trotzdem macht er sich Sorgen, wie sich veränderte Rahmenbedingungen auf seine privaten Vermögenswerte auswirken. Wir beleuchten regelmäßig die mögliche Entwicklung seines Vermögens, auch unter der Annahme von Extremszenarien. So können wir Risiken und möglichen Anpassungsbedarf identifizieren, Chancen erkennen und zeitnah reagieren. Denn Finanzplanung schafft Sicherheit.

Jörg Felix Witte, Certified Foundation and Estate Planner (CFEP)

Viele unserer Kunden tun sich schwer mit ihrer Nach­folge­regelung, da diese oft als recht komplex wahrgenommen wird. Und überhaupt: Wer denkt schon gern über seinen Tod nach. Dabei erlebe ich es immer wieder, dass unseren Kunden erstmal gar nicht bewusst ist, dass wir als Bank uns auch mit diesem Thema beschäftigen. Schließlich helfen wir unseren Kunden nicht nur dabei, ihr Vermögen zu mehren, sondern auch, ihr Vermögen zu sichern. Und ein falsches Testament kann sehr viel Geld kosten. So ist es kein Wunder, dass durch das enge und langjährige Verhältnis zwischen Kunde und Berater das Thema Testament immer öfter zur Sprache kommt. Dabei kann ich echten Mehrwert bieten – denn ich bin neben Financial auch Estate Planner.

Vor kurzem erzählte ein Kunde seinem Berater, dass seine Nachfolge aktuell eine große Baustelle für ihn sei und er so langsam den Überblick verliere. Er hatte sowohl eine Rechtsanwältin eingeschaltet, als auch einen Notar und seinen Steuerberater um Rat gefragt. Er wusste genau, was er wollte und jeder machte einen sehr guten Job mit entsprechenden Vorschlägen. Aber er bekam so viele Informationen von allen Seiten, dass er sich überfordert fühlte.

Der Berater bot seinem Kunden an, dass wir uns seinen Fall einmal anschauen. Als Bank ersetzen wir nicht den Notar und auch keinen Steuerberater, wir berücksichtigen aber auch die konkrete Vermögensstruktur und die Versorgung der Hinterbliebenen in Abstimmung mit den Wünschen des Kunden. Im nächsten Schritt führen wir dann die einzelnen Überlegungen aller Spezialisten zusammen.

Unser Kunde verfügt über ein sehr großes Vermögen, das fast komplett auf seinen Namen lief. Für ihn war dies so in Ordnung, denn schließlich gehöre es ja trotzdem auch seiner Ehefrau. Das mag ja romantisch klingen, ist aber wirtschaftlich ungünstig. Im Erbfall kann sich dies nachteilig auf die Erbschaftsteuerbelastung auswirken und somit teuer werden. Durch verschiedene Ansätze, z.B. auch die rechtzeitige Miteinbeziehung seiner Kinder in die Vermögensnachfolge, sind wir schließlich zu einer optimalen Lösung für den Kunden gekommen. Gerade die Moderation der Abstimmung mit der Rechts­anwältin und dem Notar, war hier für den Kunden eine große Hilfestellung. Der Kunde war total glücklich, dass wir ihm eine schwere Last genommen haben und er eine optimale Beratung erhalten hat.

Katrin Pätzke, Financial Planner

Der häufigste Antrieb unserer Kunden, das Thema Nachfolge aktiv anzugehen, ist eine Optimierung der erbschaft­steuerlichen Situation. Ein beliebtes Vehikel ist eine Schenkung der Immobilie gegen Nießbrauch. Das bedeutet, dass der bisherige Eigentümer eine lebenslange Miete für diese Immobilie bezieht. Der kapitalisierte Nießbrauch wird im Schenkungsfall vom Immobilienwert abgezogen, sodass eine solche Konstruktion den tatsächlichen schenkungssteuerlichen Wert senkt. Der Nießbrauch wird im Grundbuch vermerkt. So weit, so gut, sollte man meinen. Trotzdem gibt es einiges zu beachten.

In einem konkreten Fall gehörte die fremdvermietete Immobilie dem Ehemann. Er schenkte aus den oben genannten Gründen die Immobilie seinem Sohn und ließ den Nießbrauch – hier kommt jetzt der Haken – für sich und für seine Ehefrau eintragen. Als der Mann verstarb, sah das Finanzamt den Nießbraucheintrag der Ehefrau als Schenkung an, da sie ja rechtlich nicht Eigentümerin der Immobilie war. Der Nießbrauch wird kapitalisiert und muss wie ein zusätzliches imaginäres Erbe versteuert werden. Eine Belastung, mit der keiner vorher gerechnet hatte.

Viel zu selten wird aus unserer Sicht die Notwendigkeit des Nießbrauchs hinterfragt.

Was also tun? Grundsätzlich ist der Nießbrauch nicht schlecht, wenn entscheidende Details beachtet werden. Wir Finanzplaner prüfen, welche Liquidität zu Lebzeiten sowie im Todesfall wirklich von den beteiligten Personen benötigt wird. Dann stimmen wir die Regelungen darauf ab. Nur so können Sie sicher sein, dass keine finanziellen Nachteile für die Hinterbliebenen entstehen.

Jörg Felix Witte, Certified Foundation and Estate Planner (CFEP)

Im Laufe unseres Lebens schließen wir viele Verträge ab: Sparverträge, Versicherungsverträge usw. Wissen Sie noch genau, was Sie alles haben? Und sind diese Verträge wirklich alle sinnvoll für Ihre heutige Lebenssituation?

Einer unserer Kunden ist Angestellter in einem großen internationalen Unternehmen. Er war der Meinung, einen guten Überblick über seine privaten Angelegenheiten und die seiner Familie zu haben. Als er eine Veranstaltung bei uns im Hause zum Thema Finanzplanung besuchte, wurde er trotzdem neugierig: Passt wirklich alles noch so zu seinem Leben? Nach einem Gespräch mit seiner Beraterin entschied er sich dafür, mich als Finanzplaner einzubinden.

Die größte Herausforderung war dann, alle Unterlagen zusammenzutragen. Es kamen zu seiner Verwunderung immer neue Versicherungsverträge und andere Themen zum Vorschein, die offenbar in Vergessenheit geraten waren. Wir sichteten alles, wobei sich herausstellte, dass er nicht nur zu viele Verträge abgeschlossen hatte, sondern dass ihm auch gar nicht bewusst war, wie hoch seine betriebliche Altersvorsorge wirklich ist. Nach dem Ordnen und der Analyse aller Unterlagen stimmten wir das Ergebnis mit den Zielen unseres Kunden ab. Wir konnten einiges bündeln und auch ein paar Verträge kündigen. Der Vorteil für unseren Kunden: Er spart jetzt viel Geld, das er vorher für nicht sinnvolle Verträge ausgegeben hatte. Außerdem hat er nun wieder einen Überblick über sein Vermögen.

Christian Hirschbolz, Certified Financial Planner

Ein Kunde unseres Hauses, Oberarzt in einem Münchner Krankenhaus hatte sich seinerzeit aus tiefster Überzeugung für seinen Beruf entschieden. Sein Lebensmotto: Erst geben, dann nehmen. Schon als Kind wollte er Arzt werden und engagierte sich während seines Studiums in verschiedenen sozialen Einrichtungen. So half er auch einem guten Freund finanziell, als dieser ein medizinisches Forschungs-Unternehmen gründete. Wie wichtig Forschung ist, sah er täglich in seinem Beruf. Zum Ausgleich erhielt unser Kunde Anteile des Startups.

In bitterem Kontrast zu seinem Engagement stand hingegen der Arbeitsalltag an der Klinik. Zwischen OP-Terminen, Visiten, Mitarbeitergesprächen und Verwal­tungs­tätig­keiten blieb ihm kaum Zeit, sich ausreichend um seine Patienten zu kümmern. Diese schmerzliche Diskrepanz zwischen seinen Idealen und der Realität gefährdete zunehmend sogar seine eigene Gesundheit. Er gestand sich schließlich ein, dass er etwas ändern musste. Genau zu diesem Zeitpunkt verkaufte sein Freund die Forschungs-Firma an einen Pharmakonzern. Für seine Unternehmensanteile erhielt unser Arzt 2 Mio. Euro. Damit hatte er nun die finanziellen Möglichkeiten, seine Ideale beruflich umzusetzen.

Mit diesem Vorhaben wandte er sich an uns. Denn er kannte uns schon lange und wusste, dass wir erst zuhören, bevor wir ihm etwas anbieten. In sehr persönlichen Gesprächen aktualisierten wir seine Finanzplanung und passten seine Vermö­gens­stra­tegie an die veränderte Lebenssituation an. Das Eigenheim wurde entschuldet. Die regelmäßigen Ausgaben der Familie ließen sich über laufende Mieterträge und eine angemessene Liquiditätsposition abdecken. Die Ausbildung der Kinder wurde in trockene Tücher gebracht.

Und schließlich passten wir die Verträge für die Altersvorsorge an und ergänzten sie, um daraus langfristig attraktive Erträge zu erwirtschaften. Damit ist die Familie langfristig gut abgesichert.

Nun kann unser Arzt seinem Herzen folgen, sich für kranke Menschen engagieren und ihnen – auch nach seinen Maßstäben – gerecht werden.

Es ist eine große Freude, solche Kunden bei ihren finanziellen Entscheidungen zu begleiten. Ein guter Finanzplan ist nicht starr. Er steht in Wechselwirkung mit dem Leben des Kunden und reagiert auf Veränderungen. Nicht zuletzt gibt er Orientierung und hilft dabei, dem eigenen Weg zu folgen.

Christian Hirschbolz, Certified Financial Planner

„Finanzplanung hat für mich etwas sehr Positives, weil sie dem Kunden hilft, seine Ziele und Wünsche zu erreichen. Aber nicht immer werden wir Finanzplaner rechtzeitig eingeschaltet. Manchmal scheint es schon fast zu spät zu sein.

So kam ein Geschwisterpaar vor einiger Zeit zu uns, dessen Vater vor kurzem verstorben war. Der Vater war sehr alt geworden und hatte ein beachtliches Vermögen aufgebaut. Die beiden Erben waren auch schon in einem Alter, in dem man über seine Rente nachdenkt und beide wollten eigentlich nur noch ein paar Jahre arbeiten. Der Vater hatte sein gesamtes Vermögen in Immobilien angelegt – klingt doch erstmal gut, sollte man meinen.

Nur hatte niemand an die Erbschaftsteuer gedacht. Die Steuerfreibeträge in Höhe von 400.000 EUR je Kind waren für das Vermögen des Vaters nicht ausreichend. Die Steuer war so hoch, dass die Erben einen Kredit benötigten, den sie mindestens 20 Jahre lang zurückzahlen müssen. Damit waren sie gezwungen, noch viele Jahre weiterzuarbeiten – Der Traum von der frühzeitigen Rente war zerplatzt. Die Erben suchten einen Unterstützer – und kamen durch eine Empfehlung zu uns.

Wir haben die Objekte genau analysiert und einen Plan erarbeitet, welche Immobilien für den Ruhestand tatsächlich benötigt wurden. Marktwert, Entwicklung seit dem Kauf, Ertragssituation der einzelnen Objekte und vieles mehr fließt in eine solche Aufstellung ein. So konnten wir Objekte identifizieren, die zur Finanzierung der Erbschaftsteuer verkauft werden konnten. Wichtig war den Erben, dass sie so viele Immobilien wie möglich behalten können – schließlich lagen diese auch ihrem Vater sehr am Herzen. Das haben wir geschafft, aus dem Erlös konnte die Erbschaftsteuer gezahlt werden und trotzdem ein Großteil der Immobilien im Besitz der beiden bleiben. Auch das Ziel der baldigen Rente wurde inzwischen erreicht.

Aber: wäre der Vater zu Lebzeiten zu uns gekommen, hätten wir ihm aufzeigen können, wie er sein Vermögen auch für die nächste Generation optimal strukturiert. Sein Lebenswerk wäre vollständig erhalten geblieben – und seinen Erben einige Sorgen erspart.“

Donner und Reuschel – Privatkunden Privatbank – Finanzierungsberatung

Liquiditätsmanagement

Finanzierungsberatung

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Donner und Reuschel – Privatkunden Privatbank – Immobilienberatung

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Donner und Reuschel – Privatkunden Privatbank – Private Trading Office

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IHRE ANSPRECHPARTNER

Lars Jansen

Lars Jansen

Johannes Baumgarten

Johannes Baumgarten

Ein Privatkunde kann auf Antrag oder durch Festlegung des Wertpapierdienstleistungsunternehmens als professioneller Kunde eingestuft werden. Der Änderung der Einstufung hat eine Bewertung durch das Wertpapierdienstleistungsunternehmen vorauszugehen, ob der Kunde aufgrund seiner Erfahrungen, Kenntnisse und seines Sachverstandes in der Lage ist, generell oder für eine bestimmte Art von Geschäften eine Anlageentscheidung zu treffen und die damit verbundenen Risiken angemessen zu beurteilen. Eine Änderung der Einstufung kommt nur in Betracht, wenn der Privatkunde mindestens zwei der drei folgenden Kriterien erfüllt:
1. der Kunde hat an dem Markt, an dem die Finanzinstrumente gehandelt werden, für die er als professioneller Kunde eingestuft werden soll, während des letzten Jahres durchschnittlich zehn Geschäfte von erheblichem Umfang im Quartal getätigt;
2. der Kunde verfügt über Bankguthaben und Finanzinstrumente im Wert von mehr als 500.000 Euro;
3. der Kunde hat mindestens für ein Jahr einen Beruf am Kapitalmarkt ausgeübt, der Kenntnisse über die
in Betracht kommenden Geschäfte, Wertpapierdienstleistungen und Wertpapiernebendienstleistungen voraussetzt.

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