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Die steigenden Corona-Fallzahlen in Deutschland und anderen Staaten Europas verschlechtern die ohnehin gedämpfte wirtschaftliche Lage zusätzlich. Für die deutsche Wirtschaft wird ein negatives Wachstum in Q4 damit immer wahrscheinlicher. Neben der Industrie und den Dienstleistungssektoren leiden immer stärker auch der Handel und der Bau unter anhaltenden Lieferengpässen.

der wirtschaftliche Start in das neue Jahr wird in Deutschland, der Eurozone und China holprig verlaufen. Anhaltende Lieferengpässe, knappe Transportkapazitäten, steigende Produktionskosten und Verunsicherungen aufgrund des Wiederaufflammens der Corona-Pandemie belasten die kurzfristigen Geschäftsaussichten zahlreicher Unternehmen.

Das Bild für 2022 ist geprägt von der Angst vor Stagflation, Chinas Strategiewechsel, einer weniger expansiven Geldpolitik, negativen Realzinsen und der politischen Neuausrichtung in Deutschland.

Der Einfluss der Corona-Pandemie nimmt weiter ab, wird aber nicht ganz verschwinden. Die Industrienationen und China haben überwiegend hohe Impfquoten, laufen aber Gefahr weiterer Infektionswellen.

Die globale Wachstumsdynamik hat im dritten Quartal deutlich nachgelassen. So verzeichnete China im Vergleich zum Vorquartal nur noch ein Wachstum von 0,2 Prozent.

Als „Flaschenhals-Rezession“ bezeichnet das ifo-Institut die derzeitige Lage der deutschen Industrie, die weiterhin von Produktionsdrosselungen aufgrund anhaltender Lieferengpässe und Knappheiten bei Transportkapazitäten ausgebremst wird.

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