Gold, Silber, Zentralbanken – warum Edelmetalle weiter gefragt sind
Der Goldpreis hat allein im August um 15 Prozent zugelegt und notiert, nach einem deutlich schwächeren ersten Halbjahr, nahe 4.600 Dollar. Zentralbanken kaufen strukturell weiter, die Staatsverschuldung wächst rasant, und immer mehr Anleger stellen sich die Frage, wie unabhängig der US-Dollar als Weltleitwährung eigentlich noch ist. Bleiben Edelmetalle vor diesem Hintergrund vor allem ein Instrument zum Kapitalerhalt oder steckt noch mehr Potenzial dahinter?
Carsten Mumm, Chefvolkswirt bei DONNER & REUSCHEL, spricht darüber mit Thomas Hellener, Portfolio-Manager bei der AXIA Asset Management GmbH und Gründer des Edelmetallhändlers SOLIT Management. Sie diskutieren, welche Rolle Notenbanken, Staatsverschuldung und die Diversifikation weg vom US-Dollar für die Goldpreisentwicklung spielen und warum das Angebot am Markt kaum auf steigende Preise reagiert. Außerdem geht es um Silber und Minenaktien als Ergänzung zum physischen Gold sowie um die Frage, wann welche Anlageform sinnvoll ist. Zum Abschluss werfen sie einen Blick auf die Goldpreisperspektiven bis 2030 und darauf, ob Bitcoin tatsächlich als digitales Gold gelten kann.