Der US-Dollar dürfte in den nächsten Jahren sukzessive weiter abwerten, wenn auch nicht so rasant wie im ersten Halbjahr 2025. Die erratische und im internationalen Kontext wenig kooperative „America-First“-Politik Donald Trumps schadet dem Wirtschaftsstandort USA.

Seit Ende Januar gab es heftige Kursverluste in den vermeintlich „sicheren Häfen“. Der Einbruch bei Gold und Silber kann daher als notwendige Korrektur einer kurzfristig überzogenen Rallye in einem weiterhin intakten Aufwärtstrend gesehen werden.

Wenn Grönland nicht an die USA verkauft wird, drohen acht ausgewählten europäischen Staaten, unter anderem Deutschland, zusätzliche Zölle für Exporte in die USA in Höhe von zunächst 10 Prozent sowie eine Erhöhung ab Juni auf 25 Prozent. Eines muss man Donald Trump lassen: Er bleibt sich selbst treu.

Auch zu Jahresbeginn produziert US-Präsident Donald Trump eine Schlagzeile nach der anderen: Medial hat die Festsetzung des venezolanischen Präsidenten Maduro für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Hinzu kamen erneute Ambitionen, Grönland zu kaufen und Drohungen gegenüber Iran, Kuba und anderen Staaten. Die Auswirkungen auf Kapitalmärkte und Rohstoffbörsen blieben moderat.

Die EZB startet entspannt und ohne Handlungsdruck ins neue Jahr 2026. Die Anhebung der eigenen Inflationsprojektion für 2026 auf 1,9 Prozent entspricht einer Annäherung an das Inflationsziel von 2 Prozent. Entscheidend für die Notenbanker ist ohnehin nicht die nominale Inflation, sondern die Verankerung der Inflationserwartungen nahe des Ziels.

Die Welt ist in Unordnung – Prognosen sind kaum noch verlässlich, und Planung scheint fast unmöglich. Wie also lässt sich Zukunft noch planen?
Carsten Mumm spricht mit Katrin Pätzke über die Kunst, Zukunft planbar zu machen und wie gute Finanzplanung Orientierung gibt.

Eine schwächere Dynamik der deutschen Wirtschaft im zweiten Quartal war absehbar, denn am Jahresanfang haben viele Unternehmen in der Erwartung künftig höherer Zölle Aufträge und Produktion vorgezogen, die in den Folgemonaten fehlten. Trotzdem sorgten die Daten des Statistischen Bundesamts zum deutschen Bruttoinlandsprodukt…

In einer bemerkenswerten Rede erwähnte EZB-Präsidentin Christine Lagarde die Möglichkeit eines „Globalen Euro“-Moments[1]. Darin sieht Lagarde die historische Chance, die Bedeutung des Euro als Reservewährung aufzuwerten. Allen voran durch den sukzessiven Vertrauensverlust in den US-Dollar, der  noch heute die unangefochtene Weltleitwährung ist.

In einer bemerkenswerten Rede erwähnte EZB-Präsidentin Christine Lagarde die Möglichkeit eines „Globalen Euro“-Moments[1]. Darin sieht Lagarde die historische Chance, die Bedeutung des Euro als Reservewährung aufzuwerten. Allen voran durch den sukzessiven Vertrauensverlust in den US-Dollar, der  noch heute die unangefochtene Weltleitwährung ist.

Die Eskalation des Konflikts zwischen Israel und dem Iran könnte sich auch auf die in dieser Woche anstehenden Zinsentscheide einiger Notenbanken auswirken. Vor allem steht dabei der Ölpreis im Fokus. Denn ein möglicher Ausfall iranischer Förder- und Exportkapazitäten könnte das Angebot auf den Weltmärkten kurzfristig reduzieren.