Mangelnde Finanzbildung: Ein Standortnachteil für Deutschland
Die Welt der Finanzen wird komplexer: Inflation, neue Produkte, KI, Rentenreformen. Gleichzeitig fühlen sich viele Menschen bei Geldanlage, Altersvorsorge und Kapitalmärkten unsicher oder überfordert. Fehlende Finanzbildung ist damit längst kein individuelles Problem mehr, sondern beeinflusst, wie gut eine Volkswirtschaft investieren, innovieren und wachsen kann. Wird mangelndes Finanzwissen in Deutschland damit zu einem echten Standortnachteil?
Carsten Mumm, Chefvolkswirt bei DONNER & REUSCHEL, spricht darüber mit Professor Dr. Wolfgang Drobetz, Lehrstuhlinhaber für Unternehmensfinanzierung und Portfolio Management an der Universität Hamburg und Gründer des Hamburg Financial Research Center. Sie diskutieren, was Finanzbildung konkret bedeutet. Es geht um die Rolle von Elternhaus und öffentlicher Debatte sowie um Robo-Advisor und KI: Wo helfen sie wirklich, und wo stoßen sie an Grenzen? Außerdem sprechen sie darüber, wie Finanzwissen Vermögensaufbau und Altersvorsorge verändert. Und warum zu wenig Aktienkultur Wagniskapital und Innovation ausbremst und welche Rolle das neue Altersvorsorge-Depot beim Aufbau eines leistungsfähigen Pensionskapitalmarkts spielen kann. Am Ende steht die Frage, weshalb mehr Finanzbildung nicht nur individuelle Chancen verbessert, sondern auch ein Baustein für Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit des Standorts Deutschland ist.