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KAPITALMARKT-ANALYSE

Deglobalisierung, galoppierende Inflation, steigende Zinsen, schwaches Wachstum und Corona. Aktuell ist weder eine Aufbruchstimmung noch eine Trendwende erkennbar. Oder etwa doch? Und was kann die Branche machen, um ein jüngeres Publikum anzusprechen? Im Gespräch mit Carsten Mumm, Chefvolkswirt bei DONNER & REUSCHEL

Die globale Konjunkturdynamik wurde auch im Mai von diversen Faktoren gebremst, die gleichzeitig auch die weltweit ohnehin zumeist deutlich gestiegenen Inflationsraten weiter antrieben. Dabei wirkten anhaltend hohe Rohstoff- und Energiepreise negativ auf nahezu alle Volkswirtschaften.

„DONNER & REUSCHEL Markt kompakt“ ist der neue bi-weekly Talk mit Carsten Mumm, unterstützt von GFD Finanzkommunikation. In nur wenigen Minuten erhalten Sie einen Überblick zu den Marktthemen der Woche und einen Einblick in die Hot Topics – schnell, kompakt und auf den Punkt.

Der stagflationär wirkende Schock der Ukrainekrise sowie die globalen Lieferkettenprobleme durch die Corona-Restriktionen in China sorgen weiterhin für sinkende Wachstums- und gleichzeitig steigende Inflationsprognosen. So reduzierte das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) kürzlich die Erwartung für das Wirtschaftswachstum in Deutschland im laufenden Jahr auf nur noch 1,7 Prozent, gefolgt von 2,5 Prozent im Jahr 2023.

„DONNER & REUSCHEL Markt kompakt“ ist der neue bi-weekly Talk mit Carsten Mumm, unterstützt von GFD Finanzkommunikation. In nur wenigen Minuten erhalten Sie einen Überblick zu den Marktthemen der Woche und einen Einblick in die Hot Topics – schnell, kompakt und auf den Punkt.

Die Perspektive für die globale Konjunktur wird derzeit durch eine Gemengelage verschiedener, jeweils für sich genommen schon stark belastender Faktoren deutlich gedämpft. Die im Zuge der Ukrainekrise entstehenden Unsicherheiten und Produktionsunterbrechungen sorgen für anhaltend hohe Rohstoff- und Energiepreise sowie fehlende Vorprodukte in einigen Branchen…

Obwohl die Wachstumsprognosen weitgehend nach unten korrigiert wurden, bleibt das Basisszenario für die Weltwirtschaft vorerst positiv. Die Reihe an Konjunkturprognosen ergänzte zuletzt der Internationale Währungsfonds (IWF) mit einem erwarteten globalen Wachstum in Höhe von 3,6 Prozent für 2022 sowie 2023. Für Deutschland und die Eurozone gehen die IWF-Experten von einem Wachstum in Höhe von 2,1 bzw. 2,8 Prozent in 2022 aus.