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Der US-Dollar ist mehr denn je der sichere Hafen in unsicheren Zeiten, gerade in Vergleich zu der Eurozone, Großbritannien und Japan. Die USA ist konjunkturell, bei Energiesicherheit und Renditen vergleichsweise attraktiv. Im Gegensatz zu Europa sollte in den USA auch der Gipfel der Inflationsentwicklung bereits jetzt überschritten sein. Das große Aber: Nach Ansicht von Carsten Mumm ist die Dollar-Stärke schon sehr weit gegangen und trägt zur Destabilisierung der Weltwirtschaft bei, das ist nicht im Interesse der USA. Kommt eine konzertierte Aktion der großen Notenbanken?

Aktuell erleben wir ein sehr dynamisches wirtschaftliches Umfeld. Während das Wachstum nach unten korrigiert wird, steigen die Inflationsraten weiter kräftig an. In der aktuellen Folge erläutert Carsten Mumm was das aktuelle Umfeld mittelfristig für Volkswirtschaften, Konsumenten und Unternehmen bedeutet.

Auch im August trübten sich die globalen konjunkturellen Perspektiven überwiegend weiter ein. In China unterstützt zwar die Regierung über geld- und fiskalpolitische Maßnahmen die Wirtschaft, allerdings stiegen die Corona-Neufallzahlen im Laufe des Monats erneut an, woraufhin in bekannter Manier mit großflächigen Lockdowns ganzer Millionenstädte reagiert wurde.

Derzeit bremsen die vielerorts massiven Hitzewellen, der Wassermangel und weitere Extremwetterereignisse die Wirtschaft zusätzlich. So leidet der Nordwesten Chinas unter Überschwemmungen, während in anderen Landesteilen aufgrund der anhaltenden Dürre, die Nahrungsmittelpreise steigen und Energie, bspw. aus Wasserkraft, knapp wird.