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Hamburg/ München – Mit einem Ergebnis in Höhe von rund 17 Mio. Euro vor Steuern hat das Bankhaus DONNER & REUSCHEL das Geschäftsjahr 2021 sehr erfolgreich abgeschlossen. Das Zinsergebnis konnte durch ein starkes Kreditgeschäft um 10 Mio. auf 63,0 Mio. Euro gesteigert werden, das Provisionsergebnis um 9,5 Mio. auf 79,5 Mio. Euro.

DONNER & REUSCHEL verzeichnet deutliches Wachstum in allen Segmenten +++ Steigerung der Assets under Management um 5,8 Mrd. +++ Stärkung des Eigenkapitals für weiteres Geschäftswachstum

Die globale Konjunkturdynamik wurde auch im Mai von diversen Faktoren gebremst, die gleichzeitig auch die weltweit ohnehin zumeist deutlich gestiegenen Inflationsraten weiter antrieben. Dabei wirkten anhaltend hohe Rohstoff- und Energiepreise negativ auf nahezu alle Volkswirtschaften.

Der stagflationär wirkende Schock der Ukrainekrise sowie die globalen Lieferkettenprobleme durch die Corona-Restriktionen in China sorgen weiterhin für sinkende Wachstums- und gleichzeitig steigende Inflationsprognosen. So reduzierte das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) kürzlich die Erwartung für das Wirtschaftswachstum in Deutschland im laufenden Jahr auf nur noch 1,7 Prozent, gefolgt von 2,5 Prozent im Jahr 2023.

Die Perspektive für die globale Konjunktur wird derzeit durch eine Gemengelage verschiedener, jeweils für sich genommen schon stark belastender Faktoren deutlich gedämpft. Die im Zuge der Ukrainekrise entstehenden Unsicherheiten und Produktionsunterbrechungen sorgen für anhaltend hohe Rohstoff- und Energiepreise sowie fehlende Vorprodukte in einigen Branchen…

Obwohl die Wachstumsprognosen weitgehend nach unten korrigiert wurden, bleibt das Basisszenario für die Weltwirtschaft vorerst positiv. Die Reihe an Konjunkturprognosen ergänzte zuletzt der Internationale Währungsfonds (IWF) mit einem erwarteten globalen Wachstum in Höhe von 3,6 Prozent für 2022 sowie 2023. Für Deutschland und die Eurozone gehen die IWF-Experten von einem Wachstum in Höhe von 2,1 bzw. 2,8 Prozent in 2022 aus.

Die Belastungen durch Corona-Restriktionen nehmen weltweit überwiegend ab und ermöglichen eine Erholung der besonders betroffenen Bereiche, wie bspw. Handel oder Freizeiteinrichtungen. Nur in China wurden zuletzt Lockdowns deutlich ausgeweitet, da die Fallzahlen nach wie vor steigen. Dadurch wird der Konsum eingeschränkt, Fabriken und Produktionsanlagen schließen und auch Lieferketten werden erneut belastet.

Die Ukraine-Krise ist für die Börsen nicht neu und dürfte daher grundsätzlich schon lange eingepreist sein, sicherlich aber nicht im Ausmaß der aktuellen Entwicklungen. An den Börsen muss die veränderte Lage daher zunächst einmal eingeordnet werden, entsprechend groß ist derzeit die Verunsicherung.

im Falle einer Eskalation des Ukraine-Konfliktes stünde wirtschaftlich einiges auf dem Spiel, kurzfristig vor allem für Europa, aber auch für Russland selbst. Der Ausfall russischer Öl- und Gasexporte würde eine erneute Preisexplosion am Energiemarkt bedeuten.